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Lebensmittel: Nicht ein Lieferdienst konnte Stiftung Warentest überzeugen

Geschäft mit Lebensmittellieferungen kommt erst langsam in Schwung. (Foto: aluxum – Shutterstock)

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Test Lieferdienste für Lebensmittel getestet. Das Ergebnis ist wenig überzeugend – und zeigt, dass noch vieles bei Rewe, Amazon Fresh und Co. schiefläuft.

Das Ergebnis ist wenig erfreulich: Keiner der getesteten Dienste hat das Urteil „Gut“ oder „Sehr Gut“ erhalten, die Noten reichen von 2,7 bis 4,5. Am besten bewertet wurde der Dienst Mytime.de. Kühlwaren sind häufig zu warm angekommen, was gerade bei Fleisch und Fisch ein ernstes gesundheitliches Problem nach sich ziehen kann. So berichten die Tester über Fälle, in denen Waren, die mit vier Grad hätten gekühlt werden müssen, 20 Grad aufwiesen.

Nicht immer waren Lebensmittel auch frisch

Auch bei den sonstigen frischen Waren war die Stiftung Warentest nicht begeistert: Zwar war nur in einem Fall ein Ei zerbrochen, dafür kamen aber empfindliche Früchte wie Erdbeeren in vielen Fällen zerdrückt beim Kunden an. Positiv bewertet wurde, dass nur selten etwas an Waren fehlte. Bemängelt wurde dagegen, dass viele der Dienste eine Menge an Plastikmüll und zusätzlichen Verpackungen nutzten. Diese stellen zwar ein möglichst unbeschadetes Ankommen der Waren sicher, sind aber alles andere als umweltfreundlich. Hier sollten die Unternehmen in Zukunft mehr auf Mehrweglösungen setzen oder Pfandsysteme erwägen. Bemängelt wurde in einigen Fällen auch der Datenschutz der Anbieter, die immerhin über ihren Kunden wissen, wie gesund sie sich ernähren oder ob viel Alkohol bestellt wird.

Dennoch liegen Lieferdienste für Lebensmittel im Trend: 2017 haben die Lieferdienste ihren Umsatz um 21 Prozent gesteigert – und das dürfte, so vermuten Unternehmensberater, erst der Anfang sein. Dennoch liegt der Umsatzanteil am Gesamtmarkt bisher nur bei wenigen Prozent – auch und insbesondere, weil in Deutschland das Netz der Lebensmittelmärkte vergleichsweise eng ist und der Weg zum Disounter oder Supermarkt so mit wenig Aufwand verbunden ist.

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