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Gadgets & Lifestyle

Legion Meter macht dein Smartphone zum Multimeter und lädt es bis zu 92 Prozent schneller

Legion Meter (Bild: PLX)

Ärgerlich: Man muss gleich los und merkt, dass der Akku fast leer ist. Legion Meter verspricht Abhilfe und soll Smartphone-Akkus um bis zu 92 Prozent schneller aufladen als mitgelieferte Netzteile. Das Gadget fungiert zusätzlich sogar als Multimeter. 

Das Legion Meter von PLX Devices hat auf Kickstarter binnen kurzer Zeit mehr als das Zehnfache der anvisierten Summe eingesammelt. Bei dem Gadget handelt es sich um ein USB-Multimeter, mit dem der Nutzer entsprechend Stromspannung und Widerstände messen kann. Der eigentliche Clou besteht aber darin, dass man den Akku eines Android-Smartphones, iPhones oder Tablets um bis zu 92 Prozent schneller aufladen kann.

Das Legion Meter findet zwischen Smartphone und Netzteil Anschluss. (Bild: PLX)
Das Legion Meter findet zwischen Smartphone und Netzteil Anschluss. (Bild: PLX)

Legion Meter mit OLED-Display

Das kleine USB-Gadget verfügt auf der einen Seite über einen USB-Stecker und auf der anderen Seite über eine USB-Buchse. Der Nutzer kann das Legion Meter demnach zwischen Ladegerät oder auch Rechner und Smartphone oder Tablet anschließen. Mittig verfügt der Winzling über ein OLED-Display, das beispielsweise die Spannung am Port, die Wattzahl und die Stromstärke anzeigt. Auch die Akku-Kapazität soll vom Legion Meter angezeigt werden.

Smart laden mit dem Legion Meter

Laut PLX Devices passt das Legion Meter Spannung und Stromstärke an das jeweils angeschlossene Gerät an und kann auf diese Weise schnellere Ladezeiten erzielen. So würde beispielsweise ein iPhone 4S lediglich mit 2,6 Watt aufgeladen, wenn es per USB an einen Rechner angeschlossen ist. Mit dem Legion Meter soll es möglich sein, das Smartphone mit den vollen fünf Watt des USB-Ports zu laden. Eine Tabelle auf der Kickstarter-Seite zum Produkt schlüsselt die Verbesserung der Ladezeiten für unterschiedliche Geräte auf.

Die Beschleunigung der Ladezeit variiert je nach zu ladendem Gerät. (Bild: PLX)
Die Beschleunigung der Ladezeit variiert je nach zu ladendem Gerät. (Bild: PLX)

Das smarte Zubehör soll Ende des Jahres zum Preis von rund 70 US-Dollar ausgeliefert werden. Die Kickstarter-Kampagne für das Legion Meter läuft noch 38 Tage, falls ihr das Projekt noch unterstützen möchtet.

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7 Reaktionen
Tobias

Vielleicht wurde es nicht ganz klar, was ich meinte: Z.B. ein Notebook liefert oft leider natürlich nur wenig Energie per USB. Also nimmt das iPhone automatisch nur wenig Energie. Wenn man ein iPad per USB an das Notebook anschließt, behauptet das iPad, dass es nicht lädt. Das ist vollkommen unsinnig. Wenn man das iPad z.B. circa einen ganzen Tag am Notebook hängen lässt, wo es angeblich nicht lädt, ist der Akku nach circa (also mehr oder weniger Stunden) 24h dennoch aufgeladen. Der Sinn liegt dahinter vermutlich, dass die Benutzer vom iPad sich nicht frustriert fühlen sollen, wenn es in 2h am Notebook nur circa 10% geladen hat.

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Tobias

What????????????

Das Legionmeter soll ein schnelleres Aufladen dadurch erreichen, dass es die vollen 5W erreicht? Und die wollen potentielle Kunden damit betrügen und somit zum Kauf bewegen, weil das Legion Meter sich angeblich an das angeschlossene Gerät anpasst? Wenn das so ist, ist das ein riesiger Betrug!

Den Trick zum schnelleren Aufladen nutze ich schon seit langem, seit ich das erste iPad hatte. Ich sah, dass das iPhone schneller lädt, wenn es vom iPad Netzteil lädt. Bei einem iPad 4 Netzteil lädt es noch schneller. Anscheinend erreicht das Ladegerät seit iPad 3 nahezu 5W. D.h. also, dass alleine aus praktischen Versuchen das Gerät selbst die Energie zieht, die es verkraften kann. Das Gerät passt die Energie an UND NICHT dieses Legion Meter!

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Nette Wartungs-Hilfe

Sowas will ich schon seit Jahren. Aber für 10 Euro und halt um USB zu überprüfen und zu sehen wie viel Strom die Geräte ziehen.
Selbst wenn man 10port-USB-Hubs kauft, haben die nur 2-2.5 Ampere-Netzteile was nominell nur für 5 USB-Geräte reicht.
So gesehen wäre schon interessant wie viel milliAmpere die Geräte real bei Nutzung ziehen so das man sinnvoll planen kann.
Früher war das vielleicht weniger wichtig, aber seit USB3 (900mA) und bezahlbaren externen 2.5"-Festplatten werden immer mehr Platten nur über USB versorgt so das man doch nachrechnen sollte wofür man aber den echten Stromverbrauch wissen muss.

Auch gibt es FunGeräte wie Lüfter und Leuchten (wenn man keine Tastaturbeleuchtung hat) die per USB betrieben werden so das auch diese Geräte mal gemessen werden sollten bevor man was verbrutzelt.

Gleiches für USB-OTG welches oft ja vom Handy-Akku versorgt wird. Solche Messgeräte sind wichtig und nützlich wenn man sich für mehr als einer Person um die Geräte kümmert

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Horst

Bestimmt sehr Präzise wie Geräte von Fluke.. tzz

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Markus Leonhardt

Entschuldigung, aber den gleichen Effekt erzielt man bei Android indem man D+ und D- miteinander verbindet. So läuft das in meinem Auto schon seit Jahren ... und hat keine 50 Cent gekostet. Den Erfolg so mancher Kickstarter Kampagne kann ich nicht ganz nachvollziehen.

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Christian

Naja, ist bestimmt ziemlich gesund für das Akku. Langsames Laden eines Akkus, schon den Akku. Hat schon seinen Sinn...

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