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Warum die Esa Legosteine aus Meteoriten herstellt

Aus Legosteinen kann man alles Mögliche nachbauen – auch die Internationale Raumstation (ISS). Schon bald könnte die Symbiose zwischen Lego und dem Weltraum aber noch deutlich stärker werden.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Die Esa entwickelt sehr spezielle Legosteine. (Foto: Esa)

In Zukunft könnte der Einsatzradius der Legosteine sogar in den Weltraum hineinreichen. Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) entwickelt spezielle Legosteine, die helfen sollen, die ersten Gebäude auf dem Mond zu errichten. Dabei handelt es sich um 3D-gedruckte Steine aus Materialien, die die Mondoberfläche nachahmen.

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Beton auf den Mond zu bringen, wäre sehr schwierig und kostspielig

Laut dem Technologiemagazin Fast Company sehen sie nicht nur aus wie normale Legosteine, sondern machen auch jenes Klickgeräusch, das viele von uns kennen, wenn zwei Legosteine ineinandergesteckt werden. Anders als die handelsüblichen Steine sind die der Esa aber nicht bunt, sondern alle grau. Das liegt daran, dass sie aus uraltem Meteoritengestein hergestellt werden.

Dass dieses Unterfangen viel mehr als nur eine Spielerei der Esa ist, liegt daran, dass es nicht nur ein sehr schwieriges, sondern auch ein sehr kostspieliges Unterfangen wäre, herkömmliches Baumaterial wie Beton von der Erde zum Mond zu transportieren.

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4,5 Milliarden Jahre alter Meteorit hilft

Ins Blickfeld der Wissenschaftler:innen ist deshalb Regolith geraten, eine verfestigte Mischung aus zermahlenem und zerbrochenem Gestein, die nicht nur auf dem Mond, sondern auch auf Merkur, Mars und Venus vorkommt.

Und hier kommt ein 4,5 Milliarden Jahre alter Meteorit ins Spiel. Warum? Mond-Regolith gibt es auf der Erde nur aus kleinen Proben von unterschiedlichen Apollo-Missionen. Deshalb griff die Esa auf einen Meteoriten zurück, der im Jahr 2000 in Nordwestafrika entdeckt wurde. Durch das Mischen des Meteoritenstaubs mit etwas Polylactid und synthetischem Regolith konnten funktionsfähige Legosteine hergestellt werden, teilte Lego in einer Pressemitteilung mit.

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Gibt es schon in 10 Jahren Bauwerke auf dem Mond?

„Derzeit untersucht die Esa die verschiedenen Technologien und Ansätze, mit denen das Bauen auf einer Planetenoberfläche Wirklichkeit werden kann“, sagte ein Esa-Sprecher der Fast Company. In rund zehn Jahren könnte das dann Wirklichkeit werden.

Wer nicht so lange warten möchte, kann die speziellen Legosteine noch bis zum 20. September in den Lego Stores in München und Köln bestaunen.

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