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Leichterer Datentransfer zwischen Diensten: Apple wird mit iCloud Mitglied des Datenaustauschprojekts

(Foto: dpa)

Etwas mehr als ein Jahr nach seinem offiziellen Start kündigt das Datenaustauschprojekt eine Reihe neuer Partner an. Auch Apple wird dazugehören.

Wie Apple bekannt gab, wird das Unternehmen am Datenaustauschprojekt teilnehmen und interoperable Systeme entwickeln, um Daten in die Cloud und wieder heraus zu transferieren. Neben Apple haben sich auch eine Reihe alternativer sozialer Netzwerke dem Projekt angeschlossen. Darunter auch das Solid-Projekt von Tim Berners-Lee, bei dem der Fokus auf dem Im- und Export von Kontakten liegt. Unternehmen wie Google, Microsoft, Facebook und Twitter haben sich bereits im letzten Sommer angemeldet.

Neben neuen Partnern sollen auch neue Funktionen dazukommen. Das Open-Source-Projekt, mit dem Datenübertragung von einem Dienst zu einem anderen vereinfacht werden soll, besteht hauptsächlich aus Back-End-Codierungen, mit denen auf den Export von Daten spezialisierte Tools wie Google Takeout und das „Access Your Information“-Tool von Facebook miteinander kompatibel gemacht werden.

Datenaustausch ohne Zwischenschritt

Aktuell ist es mit diesen Tools möglich, Daten direkt auf eine Festplatte herunterzuladen. Mit dem Datenaustauschprojekt sollen die Daten direkt auf eine andere Plattform importiert werden können. Das ermöglicht es zum Beispiel, alle Facebook-Fotos ohne Zwischenschritt und mit einem so gering wie möglich gehaltenen Datenverlust an ein Google-Konto zu senden.

Einblicke sind auch jetzt schon möglich, auch wenn das Projekt noch keine finale Version vorzuweisen hat. Auf der GitHub-Seite des Projekts gibt es regelmäßig Aktualisierungen. Da es sich aber um einen laufenden Prozess handelt, kann jede Verbesserung auch etwas an einer anderen Stelle kaputt machen. Wer also schon einmal reingucken möchte, muss laut der Projektbetreiber damit rechnen, dass es an der ein oder anderen Stelle ein bisschen hakt und ruckelt.

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