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Leistung im Fokus: Deutsche-Bank-Tochter beseitigt hierarchische Barrieren

Der Vermögensverwalter DWS verbannt Managertitel aus dem eigenen Unternehmen. (Foto: Shutterstock)

Die DWS Group will effizienter bei Entscheidungen und wettbewerbsfähiger werden – und verzichtet deshalb künftig auf Titel für Manager.


Keine Titel mehr für Manager, dafür aber mehr Effizienz bei Entscheidungen und erhöhte Wettbewerbsfähigkeit: Die Deutsche-Bank-Tochter DWS Group setzt auf einen in der Branche eher ungewöhnlichen Weg.

Wie das Handelsblatt berichtet, habe das Führungsgremium der Fondsgesellschaft einstimmig festgelegt, dass man ab Mitte 2020 keine Corporate Titles mehr in der DWS verwenden wolle. Gemeint sind damit Bezeichnungen für Manager wie Managing Director oder Vice President.

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Mehr Effizienz bei Entscheidungen

Von diesem Schritt und der damit verbundenen Beseitigung von Barrieren im Bereich der Hierarchie erhofft sich die DWS demnach mehr Effizienz im Hinblick auf Entscheidungen und eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit. Zudem, das unterstreicht das Handelsblatt, werde es für 2019 keine Beförderungen geben – trotzdem soll die Mitarbeiterleistung durch den jährlichen Vergütungsprozess honoriert werden.

Ohnehin soll die Bezahlung künftig stärker an der entsprechenden Leistung und am jeweiligen Beitrag zum Unternehmenserfolg orientiert sein – und nicht an Jobtiteln. Trotzdem soll es für jede Stelle eine klare Aufgabenbeschreibung genauso geben wie Angaben zu Erwartungen und Verantwortlichkeit.

Ziel: Eigenständiger Vermögensverwalter

Wie das Handelsblatt weiter festhält, sei dieser Schritt der jüngste auf dem Weg „zu einem eigenständigen Vermögensverwalter“. Aber: Die Deutsche Bank, der nach wie vor etwa vier Fünftel der börsennotierten DWS gehören, will langfristig an dem Vermögensverwalter beteiligt bleiben.

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Ein Kommentar
Davut Cetin

Ich finde Sie macht es richtig.

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