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Lenovo lernt aus Adware-Debakel: Neue Thinkpads kommen ganz ohne Bloatware

Lenovo hat eine ganze Reihe neuer Thinkpad-Notebooks vorgestellt. Die verfügen nicht nur über die neusten Kaby-Lake-Prozessoren von Intel, sondern verzichten auch auf jegliche Bloatware.

Lenovo: Neue Thinkpad-Modelle verzichten auf Bloatware

Es ist so eine Sache mit Windows-Rechnern: Viel zu oft werden sie mit vorinstallierten Programmen ausgeliefert, die der Nutzer eigentlich gar nicht haben will. Dass die Hersteller diese sogenannte Bloatware installieren, liegt oft daran, dass sie dafür von den jeweiligen Entwicklern Geld bekommen. Wie gefährlich das sein kann, zeigte Lenovo im Jahr 2015, als bekannt wurde, dass die Adware Superfish mit vielen Modellen der Ideapad-Reihe ausgeliefert wurde. Die hat Nutzern nicht nur Werbung untergejubelt, sondern durch die Installation eines Root-Zertifikats auch gleich die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen ausgehebelt.

Nachdem der Vorfall damals durch die Medien ging, entschuldigte sich Lenovo und veröffentlichte ein Programm, mit dem sich die Superfish-Adware leicht deinstallieren lässt. Dennoch hinterließ das Ganze natürlich einen faden Beigeschmack. Daher ist es umso erfreulicher, dass die gerade vorgestellten Thinkpad-Notebooks vollständig ohne Bloatware ausgeliefert werden sollen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Notebooks sollen mit Intels neusten Core-i-Prozessoren aus der Kaby-Lake-Generation ausgestattet werden.

Lenovo: Die neuen Thinkpad-Modelle für 2017 im Überblick

Thinkpad Yoga 370

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das Thinkpad Yoga 370 positioniert sich mit seinem 13,3 Zoll großen Full-HD-Touchscreen zwischen dem 12,5 Zoll großen Yoga 260 und dem 14-Zoller Yoga 460. Neben einem Thunderbolt-3-Anschluss verfügt das Hybrid-Notebook auch über einen Touchscreen-Stift, der sich direkt im Gerät verstauen lässt. Das Thinkpad Yoga 370 soll im März 2017 ab 1.264 US-Dollar verfügbar sein.

Thinkpad T470

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das Thinkpad T470 bietet einen Fingerabdruckscanner und eine Windows-Hello-Kamera. Außerdem verfügt das 14-Zoll-Notebook über eine GeForce 940MX GPU und bis zu 32 Gigabyte DDR4-Speicher. Wie beim Vorgängermodell gibt es einen zweigeteilten Akku, von denen einer im Betrieb getauscht werden kann. Das Gerät soll ab Februar zu Preisen ab 914 US-Dollar erhältlich sein.

Thinkpad T570

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das 15,6-Zoll-Notebook orientiert sich am kleineren T470. Das Display gibt es wahlweise mit einer Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln oder mit 3.840 mal 2.160 Pixeln. Die Preise beginnen beim T570 ab 909 US-Dollar.

Thinkpad T470s

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Wer es etwas schlanker mag, dem gibt Lenovo das Thinkpad 470s an die Hand. Das Gerät kann mit bis zu 24 Gigabyte Arbeitsspeicher geordert werden und hat ein 14 Zoll großes Display. Die verbaute SSD kann bis zu einem Terabyte fassen. Die Preise beginnen bei 1.099 US-Dollar.

Thinkpad T470p

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das P im Produktnamen des Thinkpad T470p steht für Performance. Neben leistungsstärkeren CPUs sorgt dafür auch die GeForce 940MX GPU und bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Ab März soll das Notebook ab 1.049 US-Dollar verfügbar sein.

Thinkpad 13

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das Thinkpad 13 ist Lenovos Einstiegsmodell: Für weniger als 700 US-Dollar gibt es hier einen Kaby-Lake-Prozessor, bis zu 32 Gigabye DDR4-Speicher und bis zu 512 Gigabyte PCIe-Speicher. Das Touch-Display löst mit 1.920 mal 1.080 Bildpunkten auf. Zusätzlich gibt es neben einem SD-Karten-Leser und drei USB-3.0-Anschlüssen auch einen USB-C-Port, der auch zum Laden genutzt wird.

Thinkpad L570

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das Thinkpad L570 verfügt über ein 15,6 Zoll großes Display. In der Basisversion löst es allerdings nur mit 1.366 mal 768 Pixeln auf. Allerdings gibt es auch eine Variante mit Full-HD-Bildschirm. Das Gerät soll ab März für 809 US-Dollar erhältlich sein.

Thinkpad X270

(Foto: Lenovo)
(Foto: Lenovo)

Das neuste Upgrade dieses Thinkpads kommt mit bis zu 16 Gigabyte DDR4-Speicher und dem gewohnten 12,5-Zoll-Display daher. Käufer haben hier die Wahl zwischen einer Festplatte mit zwei Terabyte Speicherplatz und einer SSD, die maximal 512 Gigabyte an Daten aufnimmt. Die Preise gehen bei 909 US-Dollar los.

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2 Reaktionen
Meixger

Kein Yoga 900S Nachfolger? Core-M, 12", 1Kg

Erich

Thinkpads richten sich traditionell an Business-User, während die Ideapads mehr auf private Benutzer abzielen. Während man letzteren die ganze Bloatware relativ ungestraft unterjubeln kann, ist das für gewerbliche Kunden ein klares No-Go.

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