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IoT-Plattform Leonardo könnte SAP überflügeln

(Foto: dpa)

Der größte deutsche Softwarekonzern SAP erhofft sich von seiner neuen Plattform „Leonardo“ enormes Wachstum. Die Zukunftsaussichten des Konzerns sind optimistisch.

„Wenn wir es richtig machen, kann Leonardo in zehn Jahren größer sein als das bisherige SAP“, sagte SAP-Chef Bill McDermott dem Berliner Tagesspiegel. Das Internet-of-Things-Portfolio SAP Leonardo bündelt Big-Data-Anwendungen und Konnektivität zu einem geschäftsbereichübergreifenden Paketangebot mit Anwendungsszenarien für vernetzte Produkte, Anlagen und Infrastruktur bis hin zu Fuhrparks, Märkten und Personen.

SAP will Werkzeuge für das Internet of Things zur Verfügung stellen

Auf diese Weise möchte SAP vielen Unternehmen Werkzeuge für das IoT zur Verfügung stellen und setzt dabei auf Technologien wie künstliche Intelligenz. Somit werde es möglich, in Echtzeit Geschäftsmodelle zu simulieren, vorherzusagen und ganz neu zu erfinden, prophezeite McDermott.

Ende vergangenen Jahres hatte SAP angekündigt, in den nächsten fünf Jahren zwei Milliarden Euro in IoT zu investieren. Bei der Vision „Things to Outcomes“ gehe es um neue Geschäftsprozesse wie Industrie 4.0, neue Geschäftsmodelle sowie neue Arbeits- und Lebensmodelle.

In der vergangenen Woche stellte SAP Pläne und konkrete neue Tools vor, mit denen Unternehmen in die Lage versetzt werden sollen, das rasante Datenwachstum zu bewältigen. Diese intelligenten Lösungen sollen dabei helfen, auch große Datenmengen effektiv zu nutzen, hieß es. Hierzu gehören Analyseanwendungen, die den cloudbasierten Zugriff auf sämtliche Datenquellen ermöglichen, Anwendungen, die unternehmensweit einen besseren Einblick in geänderte Arbeitsabläufe und deren Optimierung gewährleisten, sowie intelligente Assistenten, die zeitintensive, sich wiederholende Aufgaben automatisieren.

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