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LG G7 Thinq ist offiziell: High-End-Android-Smartphone mit Google-Assistant-Button

LG G7 Thinq. (Bild: LG)

LG hat sein LG G7 Thinq offiziell enthüllt. Das neue Smartphone soll durch ein besonders helles Display, tolle Lautsprecher und KI-Funktionen überzeugen.

Im Januar 2018 ließ LG noch verlautbaren, dass man sich aus dem Spießrutenlauf im High-End-Smartphone-Business heraushalten wolle. Man werde erst dann wieder ein neues Topmodell vorstellen, wenn es an der Zeit sei. Die Zeit ist nun früher gekommen als erwartet. Denn anstelle weiterer Derivate des LG V30 haben die Südkoreaner das LG G7 Thinq enthüllt.

LG G7 Thinq: Helles Display mit Notch

LG setzt bei seinem G7 Thinq auf ein MLCD+-Full-Vision-Display mit einer Diagonalen von 6,1 Zoll, das mit 3.120 mal 1.440 Pixeln auflöst – das Seitenverhältnis beträgt 19,5:9, dem Trend entsprechend hat es auch eine Displaykerbe. Das neuartige Panel verfügt dem Hersteller zufolge über eine RGBW-Matrix mit einem weißen Sub-Pixel, wodurch eine Helligkeit von 1.000 Candela pro Quadratmeter erreicht werden kann. Es ist laut LG 30 heller als herkömmliche IPS-Displays und unterstützt den DCI-P3-Standard.

Die Notch des LG G7 Thinq könnt ihr softwareseitig ausblenden. (Bild: LG)

Trotz all dieser Superlative stellt sich dennoch die Frage, weshalb das Unternehmen nicht auf die eigenen OLED-Displays setzt, die schon beim Pixel 2 XL und dem LG V30 (Thinq) zum Einsatz kamen. Schließlich haben zig große Hersteller wie Apple und Google in den Bau eines OLED-Werks investiert – das G7 Thinq wäre ein idealer Kandidat gewesen, die eigene OLED-Technologie zu präsentieren.

LG G7 Thinq: Weitwinkel-Kamera und Google-Assistant-Button

Als Prozessor kommt wie zu erwarten Qualcomms Snapdragon-845-SoC zum Einsatz, der von vier Gigabyte DDR4-RAM und 64 Gigabyte internem UFS-2.1-Speicher unterstützt wird. Eine weitere Version, das G7+ besitzt, sechs Gigabyte RAM und 128 Gigabyte Speicher – beide sind per Micro-SD-Karte erweiterbar. Letztere Version wird es bis auf Weiteres jedoch nicht nach Deutschland schaffen.

Das LG G7 Thinq in „New Platinum Gray“. (Bild: LG)

Bei der Dual-Kamera bleibt LG sich treu: Wie schon beim G5 setzt das Unternehmen auf zwei Sensoren, wobei der zweite eine Weitwinkelfunktion besitzt. Die Weitwinkelkamera hat einen 16-Megapixel-Sensor mit 107-Grad und f/1,9-Blende verbaut, die 71-Grad-Standardkamera besitzt ebenfalls 16 Megapixel, die Blende ist mit f/1,6 aber lichtstärker. Für Selfies ist auf der Vorderseite eine Acht-Megapixel-Weitwinkelkamera mit f/1,9-Blende integriert.

Für ein Smartphone mit einem über sechs Zoll in der Diagonale messenden Display wirkt der 3.000 Milliamperestunden-Akku etwas unterdimensioniert, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass Huawei bei seinem P20 Pro (Test) einen 4.000 Milliamperestunden starken Energiespeicher verbaut. Geladen wird der Akku des LG G7 Thinq per schnellem Quickcharge 3.0 oder der kabellosen Ladelösung Qi Wireless.

Zur weiteren Ausstattung des G7 Thinq gehören ein zusätzlicher Button an der Gehäuseseite, der an Samsungs Bixby-Button erinnert. Anstatt aber einen eigenen Sprachassistenten zu liefern, kommt der Google Assistant zum Einsatz. Weiter ist das Smartphone per IP68-Zertifizierung gegen Staub und Wasser geschützt. Die neuen „Boombox“-Stereolautsprecher sollen besonders laut sein und können per Equalizer eingestellt werden. Wie schon in früheren LG-Geräten kommt der Hi-Fi-Quad-DAC zum Einsatz – eine Kopfhörerbuchse ist weiterhin an Bord. Bluetooth 5.0 BLE ist auch mit am Start.

Diese schicke Farbe des LG G7 Thinq schafft es erstmal nicht nach Deutschland. (Bild: LG)

Auf dem 162 Gramm schweren und 7,9 Millimeter dünnen Smartphone läuft als Betriebssystem Android 8.0 Oreo mit LGs eigener Nutzeroberfläche.

LG G7 Thinq: Ab 8. Juni erhältlich

Das LG G7 Thinq wird laut Hersteller in den Farben „New Platinum Gray“ und „New Aurora Black“ in den Handel kommen. Der Preis liegt mit 849 Euro auf Galaxy S9-Niveau. Der Vorverkauf des G7 Thinq startet am 25. Mai, der Verkaufsstart am 8. Juni.

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