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Libra: Paypal, Mastercard und Uber investieren in Facebooks neue Kryptowährung

Facebook arbeitet an seiner eigenen Kryptowährung. (Foto: justplay1412/ Shutterstock)

Über zwölf Unternehmen haben in Facebooks geplante Kryprotwährung Libra investiert – jeweils zehn Millionen US-Dollar.

Facebooks Pläne für die Kryptowährung Libra bekommen Unterstützung von Schwergewichten aus dem E-Commerce – unter anderem von Mastercard, Visa, Paypal und Uber. Insgesamt haben über zwölf Unternehmen jeweils zehn Millionen Dollar investiert und wollen eine Verwaltungsorganisation gründen, wie das Wall Street Journal berichtet. Genaue Pläne will Facebook in der nächsten Woche veröffentlichen. Die Währung soll nächstes Jahr eingeführt werden.

Investoren wollen Libra Association gründen

Im Mai hatte das Wall Street Journal von Facebooks Plänen berichtet, eine Milliarde Euro für den Start der Kryptowährung sammeln zu wollen. Mithilfe dieser Währung sollen Facebook Nutzer sich gegenseitig Geld zusenden und innerhalb und außerhalb des soziale Netzwerks Einkäufe bezahlen können.

Die Verwaltungsorganisation soll den Namen Libra Association tragen. Die Zusammensetzung und Anzahl der Mitglieder könne sich noch ändern – es würden noch Gespräche über Mitgliedschaften geführt, berichtet das Wall Street Journal. Neben Uber, Mastercard und Paypal seien der Online-Bezahldienst Stripe, das E-Commerce-Unternehmen Mercado Libre sowie Booking.com mit an Bord.

Facebook will die Währung nicht kontrollieren, sondern sie soll dezentral verwaltetet werden – die Libra Association könnte Nodes betreiben und Transaktionen verifizieren, so der Bericht. Die Währung soll nach dem Prinzip des Stable Coin funktionieren, also nicht frei gehandelt werden. Stattdessen ist der Preis bei solchen Währungen an eine andere Währung gebunden.

Facebook hat sich nicht zu dem Bericht über die Unterstützung der Firmen geäußert.

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