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Libra: Mastercard und Visa offenbar abgeschreckt

Große Unternehmen möchten die Kryptowährung Libra scheinbar nicht öffentlich unterstützen. (Foto: Shutterstock)

Die von Facebook geplante Digitalwährung Libra bekommt weiterhin Gegenwind. Einige große Konzerne sollen mittlerweile aufgrund des politischen Widerstands abgeschreckt worden sein.


Noch existiert die von Facebook angeschobene Kryptowährung Libra nicht. Trotzdem gehen die Diskussionen weiter.

Keine öffentliche Unterstützung

Wie die FAZ mit Hinweis auf das Wall Street Journal berichtet, seien die beiden großen Kreditkartenkonzerne Mastercard und Visa mittlerweile abgeschreckt und würden über ihre Beteiligung an dem Projekt nachdenken.

Grund: der deutliche politische Widerstand aus Europa und den USA. Laut FAZ hätten einige beteiligte Unternehmen Facebook ihre öffentliche Unterstützung für Libra versagt. Unentschlossen seien demnach auch Paypal und Stripe.

Politiker fürchten Probleme

Aus der Politik werden bezüglich der Digitalwährung immer wieder Bedenken geäußert – vor allem was die Stabilität der Geldmärkte und einen möglichen Eingriff in die Hoheit von Notenbanken anbetrifft.

Facebook sieht das anders, schließlich solle Libra mit stabilen Währungen sowie Staatsanleihen abgesichert werden und ein System für schnelle internationale Überweisungen sein.

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Ein Kommentar
Sebos
Sebos

Wovor die Politik Angst hat, ist natürlich die Konkurrenz. Wenn jeder seine Krisenwährung plötzlich in Libra eintauschen kann, dann steigert das die Macht der Konsumenten und schmälert die derjenigen, welche die Währung besitzen…

Antworten

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