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Libraries.io: Neue Suchmaschine für Entwickler mit über 2 Millionen quelloffenen Projekten

(Grafik: Shutterstock)

Warum Google nutzen, wenn Libraries.io viel bessere Ergebnisse liefert? Zumindest für Entwickler dürfte die Suchmaschine auf Open-Source-Basis mehr als nur einen Klick wert sein. 

Wer als Entwickler nach quelloffenen Bibliotheken, Frameworks oder Tools für den täglichen Einsatz sucht, muss künftig nicht mehr Google bemühen oder Fachforen durchforsten. Mit Libraries.io steht ab sofort eine umfassende Suchmaschine mit über zwei Millionen indexierten Projekten zur freien Verfügung.

Libraries.io setzt auf Github

Die Suchmaschine baut dazu auf dem Portfolio von mehr als 30 unterschiedlichen Package Managern auf. Unterstützt werden beispielsweise Anbieter wie Rubygems, Bower, Maven und Nuget. Auch bei Npm und Packagist gelistete Einträge werden von Libraries.io gesammelt und zum Abruf bereitgestellt.

So sieht die Suchmaschine von Libraries.io aus. (Screenshot: t3n)

So sieht die Suchmaschine von Libraries.io aus. (Screenshot: t3n)

Beim Suchen von Projekten in dem umfassenden Katalog helfen vor allem die Filterfunktionen: So lassen sich Bibliotheken oder Frameworks wahlweise auf Basis ihrer Programmiersprache, der Lizenz oder einem selbstdefinierten Keyword finden. Auch die Kombination mehrerer Filter ist ohne weiteres möglich.

Benachrichtigungsfunktion an Bord

Besonders praktisch im Umgang mit Libraries.io ist eine Benachrichtigungsfunktion, die Nutzer informiert, sobald neue Versionen regelmäßig verwendeter Libraries oder Frameworks zur Verfügung stehen. Diese können unter anderem im Newsfeed der Suchmaschine angezeigt werden, aber auch ein E-Mail-Abonnement ist möglich.

Dazu müssen sich Entwickler lediglich mit ihrem bestehendem Github-Konto anmelden. Anschließend werden die Benachrichtigungen per E-Mail verschickt. Sobald ein Projekt oder eine Library aus der Interessensliste gestrichen wird, deaktiviert Libraries.io die Abonnements automatisch, sodass keine Benachrichtigungen mehr verschickt werden.

Hinter Libraries.io stehen drei Entwickler aus Großbritannien. Ihre Suchmaschine wollen sie in den kommenden Monaten schrittweise um neue Funktionen erweitern. Geplant sind unter anderem Sicherheitsalarme und automatische Lizenzprüfungen.

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