Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Lily: Diese Drohne fliegt mit Autopilot

(Foto: Lily)

Mit „Lily“ schickt sich die weltweit erste selbstfliegende Flugdrohne an, die Herzen von Sportlern zu erobern. Was das circa 500 US-Dollar teure Gerät auf dem Kasten hat, erfahrt ihr im Artikel.

Lily: Erste selbstfliegende Kamera-Drohne der Welt

Der angesagte Markt für private Flugdrohnen bekommt weiteren Zuwachs: Mit „Lily“ präsentiert die gleichnamige Firma aus dem kalifornischen Menlo Park die weltweit erste Flugdrohne, die ganz ohne Fernsteuerung auskommt. Vor allem filmbegeisterte Sportler dürften sich für den Quadrocopter interessieren.

Die Flugdrohne „Lily“ funktioniert dank einem GPS-Armband mit Autopilot. (Foto: Lily)
Die Flugdrohne „Lily“ funktioniert dank einem GPS-Armband mit Autopilot. (Foto: Lily)

Lily verbindet sich über ein mitgeliefertes GPS-Armband mit dem Besitzer und folgt diesem daraufhin auf Schritt und Tritt. Ein integrierter Beschleunigungssensor erkennt, wenn der Nutzer springt und passt die Höhe der Drohne entsprechend an. Mithilfe der für iOS und Android erhältlichen Companion-App lassen sich außerdem individuelle Wegpunkte vorgeben, die Lily dann automatisch abfliegt.

Selbstfliegende Drohne kommt mit HD-Kamera, 4 Gigabyte Speicher und 20 Minuten Flugzeit

Das circa 1,3 Kilogramm schwere und aus schwarzem Polycarbonat gefertigte Flugobjekt kann bis zu 15 Meter hoch aufsteigen. Die Maximalgeschwindigkeit wird mit 40 Kilometern in der Stunde angegeben. Unter der Haube werkelt ein Lithium-Ionen-Akku, der „Lily“ je nach gewählter Geschwindigkeit auf eine Flugzeit zwischen rund 15 und 20 Minuten bringen soll. Allerdings soll sich die Batterie innerhalb von zwei Stunden wieder vollständig mit Saft versorgen lassen.

Damit beispielsweise Snowboarder die Drohne zur Aufnahme von Actionclips nutzen können, haben die Konstrukteure eine zwölf Megapixel starke HD-Kamera verbaut. Mit ihr können sowohl Fotos als auch Videos mit 120 Bildern in der Sekunde aufgenommen werden. So sind auch Zeitlupen-Clips möglich, wie man sie beispielsweise vom iPhone kennt. Insgesamt vier Gigabyte Speicher stehen werksseitig zur Verfügung, allerdings kann dieser problemlos erweitert werden.

Lily: Preise und Verfügbarkeit

Wer sich für den Quadrocopter interessiert, kann sich Lily ab sofort auf der Website bis zum 15. Juni für 499 US-Dollar vorbestellen. Danach soll der Preis auf knapp 1.000 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versandkosten steigen. Als Liefertermin gibt das Unternehmen den Februar kommenden Jahres an.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

5 Reaktionen
Peter P

Nur leider werden Disclaimer generell von allen Menschen ignoriert :)

Wieso nicht stattdessen Formulierungen wählen, die der Realität entsprechen, z.B. "Lily: Kickstarter-Projekt will Drohne mit Autopilot bauen" und " Was das circa 500 US-Dollar teure Gerät auf dem Kasten haben soll, erfahrt ihr im Artikel."

Auch handelt es sich bei Crowdfunding nicht um Vorbestellungen etc.

Desweiteren schlage ich vor, das Präfix "World's first" in Zukunft konsequent zu ignorieren:
https://www.kickstarter.com/projects/sqdr/hexo-your-autonomous-aerial-camera/
https://www.kickstarter.com/projects/airdog/airdog-worlds-first-auto-follow-action-sports-dron/

Im Crowdfundingbereich wird derzeit einfach zu viel Schindluder betrieben, als Hype-Katalysatoren stehen Medien wie t3n in der Verantwortung, dies nicht durch irreführende Formulierungen zu unterstützen.

Antworten
Nettes Gerät

Es gibt Thermographie-Dienstleister die keinen Akku nehmen sondern ein Kabel wo der Strom herkommt um mit Drohne Bilder vom Haus zu machen. Man will ja keinen Flugplatz scannen sondern nur ein Haus oder so. Dafür wären programmierbare Flugbahnen ganz nett oder Punkte die (möglichst ruhig für viele Standbilder und wackel-armes Video mit optimaler Ausleuchtung usw.) abgeflogen werden.
Oder auch um Vogelnester vom Naturschutz auszulesen oder RoboCleanerSchneeFräsen beim Fabrikhallen-Dach-Schneeräumen zu kontrollieren. Da fallen immer wieder Leute durch Oberlichter oder wie diese Abdeckungen heissen und die Schäden durchs Gewicht sind gigantisch. Wenn man hinter/über Robo-Geräten automatisch mit einer Kamera her fahren kann (Meeres-Boden, Mars, Mond,...) ist das vielleicht auch nicht schlecht. So geht z.B. der Marsrover verloren und man sieht mit der Inside-Kamera nur den Mars-Boden oder mit Robo-Car nur den Baum oder Graben wo man reingefahren ist.

Ergänzung zu Peter P: Bei anderen Artikeln zu Nicht-Crowdfunding-Themen wird hingewiesen das bisher immer noch nix geliefert wurde oder Vorgänger-Projekte beendet wurden usw. Für Crowdfunding könnte man sich das auch angewöhnen und z.b. einen Standard-Disclaimer unten oder besser oben drüber reinschreiben um immer die Fail-Quote und Verspätungs-Dauer zu erinnern. Sonst erinnert es gelegentlich an die üblichen und kritikfreien PR-Meldungen in anderen Medien.

Antworten
Peter P

Liebes t3n-Team, könntet Ihr mir einen Gefallen tun und aufhören von Crowdfunding-Projekten zu schreiben, als ob es sich um existierende Produkte handelte? Ist mir schon mehrmals aufgefallen... In letzter Zeit wurde mehrfach eindrucksvoll bewiesen, dass selbst die schönsten Konzepte, Prototypen und Marketingvideos nicht bedeuten, dass der Project-Owner seinen Plan wirklich umsetzen kann (oder überhaupt will).

Ich mag den Grundgedanken des Crowdfundings, aber man kann gar nicht aufhören zu betonen, dass ein großer Teil der Projekte nicht wie geplant oder auch gar nicht umgesetzt wird. Viele Formulierungen in Euren Artikeln vermitteln leider ein ganz anderes Bild.

Antworten
Tom

Eine Maximalgeschwindigkeit von 40 km/h und Snowboardaufnahmen geht irgendwie nicht sinnvoll zusammen, oder?

Antworten
Christian

Hat schon was. Hätte aber Schiss die Drone von der Brücke zu schmeißen ^^

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.