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Japans größte Chat-App plant eigene Kryptobörse

(Foto: dpa)

Die Macher des Line-Messengers wollen eine Kryptobörse in die Chat-App integrieren. Dazu wurde bereits eine entsprechende Genehmigung bei den japanischen Behörden beantragt.

Weltweit nutzen mehr als 200 Millionen Menschen monatlich den Line-Messenger. Mit Line Pay verfügt die japanische Chat-App außerdem über eine Bezahlfunktion, mit der jährlich mehr als drei Milliarden Euro umgesetzt werden. An diesen Erfolg anknüpfend plant das Tokioter Unternehmen jetzt den Aufbau einer eigenen, direkt in den Messenger integrierte Kryptobörse, die von einer eigens dafür geschaffenen Firmentochter namens Line Financial betreut werden soll.

Wie der Chat-Anbieter in einem Statement mitteilt, wurde die zum Betrieb einer Kryptobörse notwendige Genehmigung bereits bei den japanischen Behörden beantragt. Derzeit wird der Antrag von der japanischen Finanzaufsichtsbehörde geprüft. Neben dem Handel mit Kryptowährungen will Line Financial auch Kredite und Versicherungsdienstleistungen anbieten.

Line will zum Fintech-Unternehmen werden. (Foto: I AM NIKOM / Shutterstock.com)

„Line hofft eine führende Position in der Fintech-Industrie einzunehmen“

Zusätzlich zum Aufbau konkreter Finanzprodukte auf Kryptobasis will Line auch die Forschung und Entwicklung im Bereich der Kryptowährungen vorantreiben. Genaue Details zu diesem Vorhaben verrät das Unternehmen indes nicht. Außerdem will der Chat-Anbieter nach eigenen Angaben zu einem führenden Anbieter im Fintech-Bereich aufsteigen.

Neben der gleichnamigen Chat-App ist Line auch im Mobile-Gaming-Bereich aktiv und bietet außerdem eine Reihe von Foto-, Shopping- und Entertainment-Apps an, die allerdings teilweise nur in bestimmten asiatischen Märkten verfügbar sind. Line ist ein Tochterunternehmen des südkoreanische Internet-Konzern Naver. Nachdem Line 2016 an die Börse gebracht wurde, kontrolliert Naver noch immer mehr als 80 Prozent der Firmenanteile.

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