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Linux erobert die Microsoft-Cloud: 40 Prozent der Azure-VMs nutzen das freie OS

(Grafik: Microsoft)

Mittlerweile nutzen 40 Prozent aller virtuellen Maschinen in Microsofts Azure-Cloud Linux. Vor einem Jahr war es nur jede dritte VM.

Microsoft: Azure-Nutzer setzen verstärkt auf Linux

Wie Microsoft jetzt auf Twitter bekanntgegeben hat, setzen mittlerweile 40 Prozent aller virtuellen Maschinen (VM) in der Azure-Cloud auf Linux. Somit scheint das freie Betriebssystem auch unter den Kunden der Microsoft-Cloud populärer zu werden. Im Juni 2016 hatte Microsoft vermeldet, dass ein Drittel aller VMs auf Linux basiert. Im Jahr davor sollen es nur 25 Prozent gewesen sein.

Azure: Immer mehr Nutzer der Microsoft-Cloud setzen auf Linux. (Foto: g0d4ather/Shutterstock)

Als Azure 2008 an den Start ging, war es ein reines Platform-as-a-Service-Angebot. Erst 2012 wurde die Cloud um ein Infrastructure-as-Service-Angebot erweitert. Seitdem können Nutzer auch Linux-basierte VMs nutzen. Zur Auswahl stehen verschiedene Linux-Distributionen wie OpenSUSE, CentOS, Ubuntu, Debian oder SUSE Enterprise Linux. Seit neustem können auch Intels Clear Linux und das für Penetrationstests optimierte Kali Linux verwendet werden.

Azure: Microsofts Cloud-Geschäft wächst weiter

Laut Microsofts letztem Quartalsbericht wächst die Cloud-Sparte weiterhin rasant. Währungsbereinigt konnte Azure einen Umsatzanstieg von 90 Prozent für sich verbuchen. Gleichzeitig investiert Microsoft weiterhin massiv in die eigenen Cloud-Rechenzentren. Im letzten Quartal sollen dafür 2,7 Milliarden US-Dollar geflossen sein. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,3 Milliarden US-Dollar.

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