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Linux: Lenovo bringt Fedora vorinstalliert auf Laptops

(Foto: Shutterstock)

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Das Angebot gilt zunächst für einige ausgesuchte Thinkpad-Modelle. Die Geräteauswahl mit Linux könnte aber noch größer werden.

Der Hardwarehersteller Lenovo wird künftig auch einige seiner Geräte mit der vorinstallierten Linux-Distribution Fedora vertreiben. Das kündigt der Fedora-Projektleiter Matthew Miller im Community-Magazin der Distribution an. Um einen Laptop mit Fedora von Lenovo kaufen zu können, soll es ausreichen, das System einfach bei der Konfiguration der Geräte auszuwählen.

Zunächst sei das Angebot des Pilotprojekts auf einige Laptop-Modelle beschränkt. Konkret handelt es sich dabei um Lenovos Thinkpad P1 Gen2, Thinkpad P53 und Thinkpad X1 Gen8. Wie Miller weiter schreibt, könnte das Angebot aber künftig auch auf weitere Modelle ausgeweitet werden. Darüber hinaus heißt es, dass Lenovo für sein neues Linux-Angebot aktiv mit dem Desktop-Team von Red Hat zusammengearbeitet hat, das an Fedora arbeitet. Damit soll sichergestellt werden, dass die kommende Version 32 von Fedora zufriedenstellend auf den Laptops läuft.

Hürde für Nutzer wird genommen

Miller zeigt sich außerdem sehr erfreut darüber, dass die von der Fedora-Community gesetzten Regeln in Bezug auf freie Software auch für die Kooperation durchgesetzt werden. Das heißt, es wird durch Lenovo nur Software installiert, die sich auch tatsächlich in den Fedora-Repositories befindet. Das gelte etwa auch für Geräte mit integrierter Nvidia-GPU. Hier wird der proprietäre Treiber nicht standardmäßig ausgeliefert. Nutzer können diesen jedoch wie gewohnt installieren.

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Darüber hinaus heißt es in der Ankündigung: „Das ist natürlich riesig für uns“. Denn laut Miller sei es zwar möglich, Fedora auch selbst auf den Laptops zu installieren, das sei aber weiter eine Hürde für viele Nutzer. Mit Laptops von einem großen Hersteller, auf denen Fedora vorinstalliert ist, könne die Community außerdem noch mehr Leute erreichen. Weitere Details zu der Kooperation wollen die Beteiligten nennen, wenn die Laptops tatsächlich verfügbar werden.

Autor des Artikels ist Sebastian Grüner.

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