News

Für nur 89 Dollar: Linux-Notebook mit ARM-Prozessor im Macbook-Design vorgestellt

(Grafik: Pine64)

Mit dem Pinebook bietet ein kalifornischer Hersteller ein ARM-basiertes Linux-Notebook im Macbook-Air-Design an. Das Gerät soll zu Preisen ab 89 US-Dollar verkauft werden.

Macbook-Kopie auf ARM-Basis: Das steckt hinter dem Pinebook

Mit dem Pinebook bietet der kalifornische Hersteller Pine64 ein Notebook an, dessen Design wohl nicht zufällig an das Macbook Air erinnert. Der Preis weicht hingegen deutlich von dem des Apple-Produktes ab: Das Pinebook kostet in der 11-Zoll-Variante gerade mal 89 US-Dollar. Für zehn US-Dollar mehr soll es das Notebook sogar mit einem 14 Zoll großen Bildschirm geben. Allerdings lösen beide Displays mit nur 1.280 mal 720 Bildpunkten auf.

Auch bei der restlichen Hardware können Käufer natürlich keine Wunder erwarten. Das Pinebook wird von einem vierkernigen Cortex-A53-SoC angetrieben, dem zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher beläuft sich auf gerade mal 16 Gigabyte. Immerhin unterstützt das Notebook WLAN und Bluetooth. Außerdem gibt es zwei USB-2.0-Anschlüsse, einen MicroSD-Kartenslot, Mini-HDMI und einen Köpfhörerausgang. Der verbaute Akku bringt es auf 10.000 Milliamperestunden.

Das Pinebook kopiert den Look des Macbook Air. (Grafik: Pine64)

Das Pinebook kopiert den Look des Macbook Air. (Grafik: Pine64)

Kickstarter-Backer sind vom Hersteller des Pinebooks wenig begeistert

Unter der Bezeichnung Pine A64 hat der Hersteller des Pinebooks Ende 2015 einen Einplatinenrechner mit ähnlicher Hardware vorgestellt. Der Bastelrechner wurde per Crowdfunding finanziert und brachte auf Kickstarter mehr als 1,7 Millionen US-Dollar ein. Allerdings haben sich seitdem viele Backer über lange Wartezeiten und den mangelnden Kundensupport des Unternehmens beschwert. Dabei ist der Pine A64 mittlerweile ganz regulär im Handel erhältlich.

Laut Hersteller-Website soll das Pinebook im Build-to-order-Verfahren produziert werden. Das bedeutet, dass der Hersteller das Gerät erst nach Eingang der Bestellungen fertigen wird. In Anbetracht der teilweise langen Lieferzeiten bei ihrer Kickstarter-Kampagne und der von vielen Backern kritisierten Kundenkommunikation sollten sich interessierte Käufer gut überlegen, ob sie hier zuschlagen wollen. Zumal das Notebook letztlich kaum für anspruchsvolle Aufgaben genutzt werden kann.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Karl Marks
Karl Marks

Überflüssig; oder wo seht ihr die Anwendungsfälle (*Frage in den Raum werf*)?

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.