News

„Nächste industrielle Revolution“: London will 2021 selbstfahrende Autos zulassen

„Drive Me“: Volvo XC90. (Bild: Volvo)

Großbritannien könnte zum Vorreiter in Europa werden, wenn es um künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos geht. Ab 2021 sollen in London Roboterautos zugelassen werden.

Großbritannien fördert KI und selbstfahrende Autos

Als „nächste industrielle Revolution“ hat der britische Finanzminister Philip Hammond im BBC-Interview die Verbreitung von künstlicher Intelligenz, selbstfahrenden Autos und E-Mobilität bezeichnet. Weil Großbritannien da vorn mit dabei sein will, sollen diese und weitere Technologien in den kommenden Jahren mit Millionensubventionen gefördert werden. Allein für das Thema künstliche Intelligenz will London 75 Millionen Pfund (84 Millionen Euro) zur Verfügung stellen, wie n-tv berichtet.

Selbstfahrende Autos: London will sich Führungsrolle sichern. (Bild: Volvo)

Nach den Vorstellungen Hammonds, der seine Pläne für den Haushalt am Mittwoch im Parlament präsentieren will, sollen ab 2021 selbstfahrende Autos in der britischen Hauptstadt zugelassen werden. Darüber hinaus will die Regierung in den kommenden Jahren 400 Millionen Pfund in den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos stecken. Weitere 160 Millionen Pfund sind für das schnelle Mobilfunknetz 5G gedacht.

Sedric: Das ist VWs erstes Konzept eines selbstfahrenden Autos
Volkswagen Sedric. (Bild: Volkswagen Group)

1 von 12

Das Engagement Londons für die Themen künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos kommt nicht überraschend. Schon vor mehreren Jahren hatte die Stadtregierung sich Google in mehreren Gesprächen mit 20 Millionen Pfund fördern zu wollen.

Selbstfahrende Autos: Volvo testet in London

In diesem Jahr hat Volvo im Rahmen des „Drive Me“-Testprogramms schon einige selbstfahrende Autos des Modells XC90 durch London rollen lassen – aus Sicherheitsgründen mit Ingenieuren hinter dem Steuer. Das Programm soll 2018 auf rund 100 Fahrzeuge ausgebaut werden. Der XC90 soll 2020 oder 2021 in den Handel kommen. Einen ähnlichen Test mit Roboterautos hat auch Nissan in der britischen Hauptstadt durchgeführt.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung