Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Loom: Der bessere Fotostream für iOS [Video]

Apples Fotostream stößt schnell an seine Kapazitätsgrenzen und strotzt auch sonst nicht gerade vor Benutzerfreundlichkeit. Loom will das ändern und bietet einen alternativen Fotostream inklusive Synchronisierung auf Datei-Ebene à la Dropbox. Wir stellen die App im Video vor.

Apple Fotostream: Begrenzte Kapzität und fehlende Features

2011 hat Apple zusammen mit iOS 5 und iCloud auch den Fotostream eingeführt: eine Möglichkeit, um Fotos von mehreren Endgeräten wie iPad, iPhone und Mac zu synchronisieren. Damals eine tolle Neuerung, haben viele Nutzer inzwischen die Nachteile des Fotostream erkannt: Es können nur 1000 Bilder beziehungsweise Bilder der letzten 30 Tage gespeichert werden. Der gesamte Foto-Bestand lässt sich damit also nicht synchron halten. Unverständlicherweise stellt Apple auch keine kostenpflichtige Möglichkeit dafür bereit. Außerdem endet der Fotostream schnell im Chaos, weil unklar ist, von welchem Gerät die jeweiligen Bilder stammen und wie alt sie sind.

So sieht der Fotostream von Loom auf dem iPhone aus.
So sieht der Fotostream von Loom auf dem iPhone aus.

Loom: Der bessere Fotostream?

Und hier kommt Loom ins Spiel: Die neue App von drei deutschen Gründern, die momentan zwischen Berlin und San Francisco pendeln, will den Fotostream verbessern und weiter entwickeln. Nachdem die App vor rund zwei Wochen gestartet ist, haben wir uns die Möglichkeit nicht nehmen lassen, und stellen die Anwendung kurz im Video vor.

Fotostream + Dropbox = Loom?

Zusammengefasst ist Loom eine Mischung aus Fotostream und Dropbox. Die Synchronisierung zwischen iOS-Geräten funktioniert problemlos und die App versorgt den Nutzer mit mehr Komfort und Funktionen als Apples hauseigene Anwendung – und sieht dabei verdammt gut aus. Auch die Synchronisierung mit dem Mac auf Dateisystem-Basis macht Spaß und sorgt dafür, dass sich auch große Mengen an Fotos komfortabel verwalten und sortieren lassen.

Loom bietet auch ein Webinterface zum Sichten und Sortieren der Fotos.
Loom bietet auch ein Webinterface zum Sichten und Sortieren der Fotos.

Loom: Windows-Anwendung und Android-App in der Mache

Richtig spannend wird die Zukunft von Loom, denn die Entwickler haben uns mitgeteilt, dass sie auch an einer Android- und einer Windows-App arbeiten. Die Macher werden zukünftig außerdem viel damit beschäftigt sein, Nutzer davon zu überzeugen, ihre kostbaren und sensitiven Bilder bei einer relativ kleinen Firma wie Loom zu hinterlegen. In Sachen Sicherheit und Redundanz scheinen die Entwickler jedenfalls vorzusorgen: Verschlüsselte Übertragung sowie verschlüsselte und redundante Speicherung gehören zum Funktionsumfang.

Loom bietet zusätzlich auch einfachen Dateizugriff auf die Fotos, ähnlich wie Dropbox.
Loom bietet zusätzlich auch einfachen Dateizugriff auf die Fotos, ähnlich wie Dropbox.

Bis zu 250 GByte Speicher für große Fotosammlungen

Momentan gibt es eine kleine Warteliste, wenn man sich einen Loom-Account einrichten möchte. Innerhalb von maximal zwei Wochen sollte aber jeder Interessent einen Zugang erhalten. Anschließend lässt sich der Account für 3,99 US-Dollar pro Monat auf 50 Gigabyte oder für 9,99 US-Dollar auf 250 Gigabyte erweitern. Damit finden auch große Fotosammlungen Platz in der Cloud.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-(

Weiterführende Links zum Thema „Loom“

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst