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Sponsored Post Was ist das?

Low-Code Development: Anwendungsentwicklung so einfach wie Origami

(Foto: United Planet)

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Die Kunst des Papierfaltens: Aus einem schnöden Stück Zellstoff werden mit wenigen Handgriffen wahre Kunstwerke. Lies hier, wie dieses Prinzip deinem Unternehmen bei der Digitalisierung helfen kann.

Das berühmte weiße Blatt Papier: Es hat schon viele Dichter, Musiker und Künstler zur Verzweiflung getrieben – dabei kann es mit nur wenigen Federstrichen oder Handgriffen zu einem Kunstwerk werden. Das White-Paper-Syndrom spielt sich häufig auch in Unternehmen ab, wenn es um die Digitalisierung von Prozessen und Anwendungen geht: Wie fangen wir an und was machen wir draus?

Einen Ansatz bieten sogenannte Low-Code-Development-Plattformen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Unternehmensanwendungen – vom digitalen Reisekostenantrag bis hin zur Serviceplattform für Kunden – erstaunlich schnell und mit wenig Coding-Aufwand erstellen.

Was ist Low-Code Development?

Forrester stellt in der kürzlich veröffentlichten „Forrester Wave: Low-Code Development Platforms For AD&D“ folgende Definition auf: „Low-Code-Development-Plattformen sind Produkte oder Cloud-Dienste für die Anwendungsentwicklung, die statt Programmierung visuelle, deklarative Techniken verwenden.“

Im Klartext: Es geht also um Entwicklungsumgebungen, die versprechen, mit möglichst wenig Arbeit am Quellcode auszukommen und stattdessen auf grafische Elemente setzen. Dadurch wird der Programmieraufwand verringert und die Entwicklungsarbeit über einfache Handgriffe zugänglich und begreifbar gemacht – wie beim Falten von Origami.

Anwendungen modellieren statt programmieren

(Screenshot: United Planet)

Im Zentrum aller Low-Code-Plattformen stehen grafische Entwicklungswerkzeuge und Bausteine wie Flussdiagramme und Tabellen. Diese basieren in der Regel auf dem Drag-and-drop-Prinzip. Hier werden die Business-Logik, das Datenbankmodell und schließlich auch die Benutzeroberfläche der Anwendungen modelliert, anstatt sie zu programmieren. Unternehmensanwendungen werden dadurch etwa fünf Mal schneller entwickelt als bisher.

Ein weiteres Anwendungsgebiet gängiger Low-Code-Development-Plattformen ist das Prozessmanagement oder BPM (= Business Process Management). Mithilfe BPM-basierter Low-Code-Werkzeuge lassen sich Prozesse für die Unternehmensanwendungen erstellen. Firmen können so auch komplexe Geschäftsprozesse modellieren und in ihre Anwendungen einbetten.

Händeringend gesucht: Entlastung für IT Teams

Dieser vereinfachte Ansatz der Entwicklung von Unternehmensanwendungen kommt heute gerade zur richtigen Zeit: Viele IT-Abteilungen werden schlichtweg überflutet mit neuen Aufgaben und sind chronisch unterbesetzt.

Unternehmen versuchen, möglichst viele Geschäftsprozesse zu beschleunigen, indem sie diese digitalisieren. Dadurch möchten sie rasch auf neue Anforderungen reagieren können und sich schneller als ihre Konkurrenz entwickeln. Die Entwicklung und das Deployment der vom Management geforderten Anwendungen hinken jedoch vielerorts weit hinterher.

Unternehmensanwendungen, die auf Low-Code Development basieren, lassen sich schneller erstellen und leichter an neue Ansprüche anpassen. Zudem befähigt Low-Code Development auch motivierte Mitarbeiter aus Fachabteilungen ohne IT-Hintergrund – im Englischen als Citizen Developers bekannt – dazu, Unternehmensanwendungen selbst anzupassen oder gar zu erstellen. Sie müssen zwar – wie beim Origami – ein paar Handgriffe draufhaben, können diese aber sehr leicht lernen. Das schafft zusätzliche Entlastung für die IT-Abteilung.

Ist Low-Code Development die günstigere Art zu entwickeln?

Unternehmen aller Größen suchen Wege, um ihre Effizienz zu erhöhen. Manuelles Programmieren ist nach wie vor sehr zeitaufwändig und damit ein klarer Kostenfaktor. Neben der gesteigerten Agilität liegt der Hauptvorteil von Low-Code Development daher in den niedrigeren Entwicklungskosten.

Einfache Prozesse lassen sich in wenigen Minuten erstellen und selbst die Integration von Daten aus Drittsystemen geht dank vorkonfigurierter Connectoren sehr leicht von der Hand. Das spart Zeit und Geld, das für andere wertvolle strategische Projekte eingesetzt werden kann.

Herkömmliche Entwicklungsansätze können nicht mithalten

(Foto: United Planet)

Geht es nach den Marktanalysten von Gartner und Forrester, werden Low-Code-Development-Plattformen immer wichtiger. Das hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen ermöglichen sie es Unternehmen, benutzerdefinierte Webanwendungen schnell zu erstellen und bereitzustellen. Zum anderen wächst der Bedarf an diesen individuellen Anwendungen stetig – nicht nur in Softwarefirmen, sondern in allen Unternehmen, die Geschäftsprozesse durch digitale Abläufe verbessern wollen.

Angesichts der steigenden Nachfrage nach individuellen Lösungen ist klar, dass herkömmliche Entwicklungsansätze nicht mithalten können. Wir brauchen Low-Code Development heute mehr denn je!

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