Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Low-Code-Plattform von Google: App-Maker verlässt Beta-Phase

Google-Zentrale in Mountain View. (Foto: dpa)

Der App-Maker von Google ermöglicht die Erstellung von Unternehmens-Apps ohne größeren Programmieraufwand. Wir liefern euch die wichtigsten Details zu der Low-Code-Plattform.

Nach mehr als einem Jahr in der Beta-Phase steht der App-Maker jetzt allen G-Suite-Kunden zur Verfügung. Das Werkzeug erlaubt die Erstellung einfacher Apps für den unternehmensinternen Einsatz. Da es sich um eine sogenannte Low-Code-Plattform handelt, lassen sich viele Funktionen ohne aufwendige Programmierung implementieren. Nutzer klicken dazu einfach die gewünschten Komponenten zusammen und müssen je nach Einsatzgebiet nur an wenigen Stellen eigenen Code schreiben.

Die mit App-Maker erstellten Applikationen sollen vor allem der Automation und Vereinfachung interner Prozesse dienen. Das Tool kann direkt auf Daten aus Gmail, Kalender und Google-Sheets zugreifen. Über Googles Scripting-Sprache Apps Script erhalten Entwickler außerdem Zugriff auf weitere 40 Google-Dienste und die Cloud-Plattform des Unternehmens. Auf der offiziellen App-Maker-Website hat Google eine Reihe von Beispiel-Apps veröffentlicht. Dort findet sich auch eine Anleitung, die den Einstieg in das Tool erleichtern soll.

Low-Code-Plattform von Google: Beim App Maker muss nicht viel programmiert werden. (Screenshot: Google)
Low-Code-Plattform von Google: Beim App-Maker muss nicht viel programmiert werden. (Screenshot: Google)

Low-Code-Plattformen liegen im Trend

Low- und No-Code-Plattformen, dank derer sich Unternehmensanwendungen ohne größeren Entwicklungsaufwand erstellen lassen, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Unter den Größen der IT-Branche bieten bereits Microsoft, Salesforce und Oracle entsprechende Lösungen an. Außerdem gibt es eine Reihe kleinerer Anbieter wie Outsystems, Mendix oder Appian.

Als Hauptargument für den Einsatz von Low-Code-Plattformen gelten die geringen Einstiegshürden und die kurzen Entwicklungszeiten. Aber es gibt auch Kritiker: Die Einfachheit der Plattformen kann vor allem in größeren Organisationen zur Entstehung einer Vielzahl von Apps führen, was die jeweiligen IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen stellt, was Support und Management der Anwendungen betrifft.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.