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Langsam, aber immerhin: Auf M1-Macs laufen sogar Switch-Spiele

Ersetzt das Macbook bald eure Switch? (Foto: Niphon Subsri / Shutterstock.com)

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Mit dem Hypervisor-Framework geht auf den M1-Macs offenbar einiges. Einer Entwicklerin ist es gelungen, das Spiel „Super Mario Odyssey“ auf dem neuen Macbook Pro auszuführen.

„Super Mario Odyssey“ ist ein Titel für die Nintendo Switch. Der Versuch, das Spiel auf einem M1-Mac ans Laufen zu bekommen, darf also durchaus als ambitioniert bezeichnet werden. Nach Ansicht der Entwicklerin „Sera Tonin Brocious“ ist das aber gar nicht so schwierig.

Sie geht davon aus, dass die Emulation von Switch-Spielen künftig nativ unter macOS möglich wird. Auf Twitter hatte sie verkündet, dass „Super Mario Odyssey“ auf ihrem aktuellen MacBook Pro mit macOS Big Sur 11.0.1 funktioniert.

Switch-App läuft, aber langsam

Wie schon beim Versuch mit Windows 10 Arm vor einigen Wochen zeigt sich auch im Falle des Switch-Spiels, dass die M1-Umsetzung so standardnah ist, dass Software für Arm-Prozessoren ohne große Anpassungen auch unter den Apple-Chips und dem neuen macOS läuft.

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Für die Switch-Emulation setzte die Entwicklerin den Emulator Yuzu ein. Das Tool emuliert die Switch-Umgebung und nutzt dabei die 3D-Grafik-API Vulkan. Die wiederum wird über die MoltenVK-Runtime auf Apples zentrale Grafikengine Metal übersetzt.

Das ist von Perfektion noch ein Stück entfernt. Brocious berichtet über diverse Grafikfehler und Abstürze. Das größte Problem ist aber die Performance. Hier hat Brocious das Mapping von Molten auf Metal als wesentliches Problem ausgemacht. Hier könnte und müsste noch stark verbessert werden. Das ist aber ein Software- und kein Hardware-Problem und die Molten-Entwickler arbeiten bereits an der Problematik.

Emulationen auch auf iPhone und iPad möglich?

Aus den vielen Erfolgen, die wir auf der Basis der M1-Chips gesehen haben, ergibt sich die Frage, was denn mit iPhones und iPads ist. Die arbeiten immerhin ebenfalls auf der Basis eines Arm-Designs.

Tatsächlich sollte das ebenso möglich sein. Allerdings steht das essenzielle Hypervisor-Framework, dass Grundlage aller erfolgreichen Emulationen ist, für iOS und iPadOS nicht zur Verfügung. Sollte sich das ändern, wäre laut Brocious „die Portierung dann ziemlich schmerzlos.“ Das könnte zumindest für den aktuellen A14-Prozessor gelten, der in den iPhone 12 und dem iPad Air der vierten Generation läuft.

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