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Mac: Marktanteil fällt auf niedrigstes Niveau seit 5 Jahren

(Foto: Shutterstock)

Die weltweiten Mac-Nutzerzahlen sind im Dezember 2016 auf das niedrigste Niveau seit fünf Jahren gesunken. Das deckt sich auch mit den sinkenden Verkaufszahlen der Apple-Computer.

Studie: Mac-Nutzung geht zurück

Im Dezember 2016 machten Macs nur 6,1 Prozent aller weltweiten PCs aus. Das geht aus einer Untersuchung des Analytics-Anbieters Net Applications hervor. Damit befinden sich die Nutzerzahlen von macOS (ehemals OS X) auf dem niedrigsten Niveau seit August 2011. Das deckt sich auch mit den von Apple selbst veröffentlichten Verkaufszahlen. Im dritten Quartal 2016 hatte Apple vermeldet, etwa 4,9 Millionen Macs verkauft zu haben. Das entspricht einem Verlust von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit dem neuen Macbook Pro könnte Apple die Verkaufszahlen wieder steigern. (Foto: Apple)

Mit dem neuen Macbook Pro könnte Apple die Verkaufszahlen wieder steigern. (Foto: Apple)

Generell hat allerdings die gesamte PC-Branche mit sinkenden Verkäufen zu kämpfen. Laut Prognosen des Marktforschungsunternehmens Berichte aus dem Umfeld der Apple-Zulieferer hin, nach denen der Konzern die Bestellmenge bereits erhöht hat.

Linux-Nutzerzahlen gingen 2016 leicht nach oben

Nach den Schätzungen von Net Applications stiegen die Nutzerzahlen von Linux im Juni 2016 erstmals auf zwei Prozent. Im November erreichte das freie Betriebssystem sogar 2,3 Prozent, fiel im Folgemonat aber wieder auf 2,2 Prozent ab. Der restliche PC-Markt wird nach wie vor von den unterschiedlichen Windows-Varianten dominiert.

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7 Kommentare
gast22
gast22

Ich denke, dass ein einmaliger Rückgang um 14 % nichts mit dem Sinken aller Macs, die in Gebrauch sind, zu tun hat. Denn wie es aussieht sind ja Millionen und aber Millionen von Macs aller Jahrgänge (alleine in 2016 wurden ca. 17 bis 20 Millionen verkauft worden) in Gebrauch. Da dürften ca. 600.000 nicht den großen Ausschlag bilden (nach Angabe des Autoren im dritten Quartal 2016).

Viel interessanter ist, dass der Mac jahrelang wuchs und der restliche PC-Markt nicht. Es wird wohl mit den Effekten von iPad und iPhone zu tun haben. Deren Kurven beschleunigen sich auch nicht mehr so. Hinzu kommt die eigenartige Update-Politik der Firma. Ich kann ja verstehen, dass kleinere Updates nicht unbedingt viel bringen. Das die Preise aber konstant bleiben ist nicht nachvollziehbar, obwohl der Sinkflug des Euro auch sicher daran Schuld ist, denn immerhin haben wir vor zwei Jahren einen Kurs von 1,40 USD zu 1 Euro gehabt. Derzeit sind es 1,05 zu 1.

Wie dem auch sei. Es ist nicht außergewöhnlich, dass es ein Auf und Ab gibt. Die Volkswirtschaft kennt schon ewig Aufschwung und Krise.

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Karl Marks
Karl Marks

Könnte auch was mit der unzufriedenheit der Mac User zu tun haben…

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Karl Marks
Karl Marks

Also bezogen darauf, dass die nachfolge Modelle nicht wirklich up 2 date waren, und ewig und 3 Tage nichts neues kam.

Frank O.
Frank O.

Für mich persönlich liegt es an der Qualität der ‚alten‘ Mac’s. Mein MacBook von 2010 (das letzte weiße) läft wie verrückt. Ich habe irgendwann das RAM aufgerüstet und im letzten Jahr die HD gegen eine SSD getauscht. Das Teil ist für meine Zwecke schnell genug (vor allem seit die SSD eingebaut ist).

Mich stört an den neuen Modellen vor allem das man Dinge wie RAM, HD/SSD und Akku nicht mehr selbst tauschen kann.

Stehen mal Rechenintensive Dinge an, dann starte ich die Abends und lasse das gute Stück Nachts laufen (Video-Konvertierung). Da ich das nur selten mache lohnt sich dafür auch kein neuer Rechner.

Für Otto-Nomal-User ist also das neueste Modell gar nicht erforderlich. Da sieht die Kosten-/Nutzenrechnung eher Bescheiden aus.

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Chris Moris
Chris Moris

Was soll man dazu sagen?
Neben Windows als Arbeitstier habe ich viele MAC im Einsatz, leider bereitet die Obsolenz durch Software langsam Probleme (MAC OS Sierra auf einem Macbook Pro 2009). Mit Tricks gehts noch, aber wie lange noch? Einen der letzten MacMini in dem das RAM noch nicht eingelötet war. … Wenn OSX mal nicht mehr auf den Geräten läuft, kommt Linux oder zwangsweise WIndows drauf. Wegwerfen tu ich die Geräte sicher nicht so schnell.

Was kommt nach? Nahezu nur noch Hippster Müll …
So erobert man keine Märkte.
Hippster wollen touch&play das geht auf Tabletts besser. Und die wiederum müssen nicht mehr von Apple sein …

RIP – MAC …. leider

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Fabian

Kein Wunder, sieht man sich die aktuellen Neuentwicklungen wie das MBP Retina 2016 mit all seinen Bugs und Problemen an.
Die Preise steigen bei Apple auch stetig, aber die Konkurrenz schläft nicht. Das einzige, was mich noch bei Apple hält ist macOS.

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Wurstsalat
Wurstsalat

Leider stimmt das so überhaupt nicht.

Was hier immer wieder übersehen wird, dass die ärmeren Länder sich keine Mac leisten können. In den reichen Ländern wie Schweiz, Australien, Norwegen … liegt der Mac-Anteil bei über 25%, und steigt jedes Jahr um 1-2%.

Der Mac wird immer beliebter, und das merkt man auch wo man geht und steht. Überall Macs. Natürlich sinkt dem entsprechend der Windows Marktanteil immer schneller.

Ich verstehe das gewisse Gruppen darauf aus sind den Mac klein zu reden, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Und nun da sich Apple verstärkt den Grafikkarten widmet, steigt auch die Stimmung pro Mac. Das kann man gut in aktuellen Umfragen absehen.

Also wer hier mal wieder eine „Schlagzeile“ wittert… den muss ich leider enttäuschen, der einzige Markt den Windows noch behaupten kann… ist der Markt der armen Regionen, die sich einen Mac nicht leisten können. So siehts aus. Ist ja auch verständlich, kein vernünftiger Mensch heutzutage braucht sich noch Windows antun, nur wenn er muss. Das nennt man dann Pech.

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