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Diese Dinge wünschen wir uns für das nächste Macbook

Apple Macbook. (Bild: Apple)

Apples Macbooks sind tolle Notebooks, die in Sachen Design und Verarbeitung lange Zeit ihresgleichen suchten. Dennoch gibt Verbesserungspotenzial. Unsere Wunschliste.

Face-ID oder Fingerabdrucksensor für alle Macbook-Modelle

Beim dem 2016er Macbook Pro mit Touchbar hat Apple einen Fingerabdrucksensor integriert. Dieser kleine Sensor ist seit Jahren standardmäßig in allen iPhone-Modellen verbaut und dient zur biometrischen Authentifizierung ohne Passworteingabe – bequemer und schneller geht es nicht. Genau das wünschen wir uns auch bei den anderen Modellen der Macbook-Familie. Die Touchbar kann Apple gerne behalten.

Die neue Touchbar beim Macbook Pro beinhaltet auch einen Fingerabdruck-Sensor. (Foto: Apple)

Angesichts dessen, dass Apple seit dem iPhone X mit Face-ID auf eine 3D-Gesichtserkennung umgesattelt ist, könnten wir auch mit dieser biometrischen Authentifizierungs-Lösung leben. Sie wäre bei einem Notebook womöglich sogar ergonomisch sinnvoller als bei einem Smartphone – man sitzt schließlich direkt vor dem Display und damit auch vor der Webcam respektive True-Depth-Sensor. Für den Unternehmens-Einsatz wäre die Face-ID-Lösung indes nur bedingt geeignet – aus Sicherheitsgründen wird die Kamera oftmals abgeklebt. Entsprechend dürfte ein Fingerabdrucksensor die bessere Variante sein.

Mehr RAM-Optionen

Seit Monaten kursieren Gerüchte über ein Macbook Pro mit mehr als 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. (Foto: Apple)

Apple ignoriere die Wünsche der Zielgruppe seiner Macbook-Pro-Reihe, hieß es nach der Vorstellung des 2016er Macbook-Pro-Modells. Unter anderem wurde die verhältnismäßig knappe Auswahl an Arbeitsspeicher-Optionen kritisiert. Denn auch wenn 16 Gigabyte RAM für die meisten Nutzer ausreichen würden, sieht es bei Entwicklern anders aus. Um etwa virtuelle Maschinen (VM) ohne Performance-Einbußen auf macOS zu emulieren, bedarf es mehr Arbeitsspeicher.

Beim iMac Pro hat Apple immerhin schon an der RAM-Schraube gedreht – der Pro-Rechner kann bis zu 128 Gigabyte an Arbeitsspeicher-Riegeln aufnehmen. So viel wird es beim Notebook wohl nicht geben, aber mit 32 Gigabyte dürften Entwickler auch schon besser leben. Man munkelt, bis Ende 2018 könnte Apple entsprechende Optionen anbieten.

Höhere Display-Auflösung des Einstiegs-Macbooks

Das Macbook Air: Seit 2008 mit der gleichen Displayauflösung. (Bild: Apple)

Apple verkauft sein Macbook Air seit zehn Jahren. Das schlanke Notebook ist in diesem Zeitraum nur wenig verändert worden, hat aber immerhin regelmäßige Prozessor- und Speicher-Updates erhalten. Was beim 13,3-Zoller seit 2008 unverändert geblieben ist: die Display-Auflösung von 1.440 mal 900 Pixeln. Zeitgemäß ist das nicht. Alle anderen Macbook-Varianten wie das Zwölf-Zoll-Macbook besitzen 2.304 mal 1.440 Pixel oder 2.560 mal 1.600 Pixel (Macbook Pro).

Falls Apple das Air-Modell neu auflegen sollte – entsprechende Gerüchte kursieren seit Monaten –, ist zu hoffen, dass auch die Displayauflösung endlich auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht wird.

Passend dazu: Einsteiger-Macbook mit 13-Zoll-Display und Retina-Auflösung bis Sommer erwartet

Das Macbook sollte kompakter werden

Das Macbook besitzt schon ein kompaktes Gehäuse – theoretisch wäre aber noch Platz für ein größeres Display. (Bild: Apple)

Apple mag Rahmen gern – alle Macbooks besitzen einen verhältnismäßig großen Rand um das Display. Wirft man einen Blick auf die Windows-Konkurrenz, zeigt sich, dass es auch anders geht. Hier wären etwa das kompakte Dell XPS 13, das Asus Zenbook 3 oder das Lenovo Thinkpad X1 Carbon zu nennen.

Es sollte auch für Apple möglich sein, Notebooks zu bauen, die nicht nur ausgesprochen dünn sind – das sind sowohl das Macbook Air als auch das Macbook –, sondern auch noch kompakter und damit besser in die Tasche passen. Auf Kosten der Tastatur und des Touchpads darf die Verkleinerung aber nicht gehen.

Apple, bring den Magsafe-Adapter zurück!

Brillant: Apples Magsafe-Adapter. Im Macbook und dem neuen Macbook Pro aber nicht mehr vorhanden. (Foto: Shutterstock)

Mit dem Macbook und dem Macbook Pro hat Apple seine Magsafe-Adapter in die ewigen Jagdgründe geschickt. Bei dem 2006 eingeführten Ladeanschluss handelt es sich um eine lose Verbindung, das Ladekabel ist per Magnet mit dem Rechner verbunden. Verhedderte sich jemand mit seinen Beinen im Netzkabel, löste sich das Ladekabel vom Rechner, ohne dass das Gerät vom Tisch fliegt. Beim USB-C-Port des Macbook Pro muss man höllisch aufpassen, dass niemand am Kabel zieht, sonst fliegt der teure Rechner stumpf vom Tisch. Apple arbeitet angeblich an einer Notlösung: Dabei scheint es sich jedoch um einen weiteren Dongle zu handeln.

Bessere Tastatur fürs Macbook

Das Keyboard des Macbook Pro (2016) ist nicht sonderlich beliebt. (Foto: Apple)

Apple hat in seinem 2016er Macbook Pro eine neue Keyboard-Generation verbaut, die als „Butterfly 2“ bezeichnet wird. Sie besitzt nahezu keinen Hub und klackert merklich lauter als die beliebte Vorgängergeneration. Außerdem wird immer wieder kritisiert, dass sie anfälliger für Fehler als das alte Modell ist. Da muss Apple nochmal ans Reißbrett oder einfach wieder die alte Tastatur einsetzen. Die hat weniger Probleme gemacht.

Macbook Pro: Weg mit der Touchbar

Unter Entwicklern tendenziell unbeliebt: Die Touchbbar des Macbook Pro. (Bild: Apple)

In der Redaktion gibt es noch weitere Verbesserungswünsche an Apple: So soll die Touchbar des Macbook Pro wieder abgeschafft werden, da sie wenig Mehrwert bietet und nervt. Für Entwickler ist die fehlende physische Escape-Taste enttäuschend, da sie etwa bei der Nutzung des  Vi-Editors unerlässlich ist. Da hat Apple offenbar eine seiner Zielgruppen des Macbook Pro aus den Augen verloren. Diesen Aspekt hatte Joaquim Ley auf Medium umfangreich erläutert.

Mehr Anschlüsse beim Macbook (Pro)

Das MacBook besitzt nur einen USB-C-Anschluss – zu wenig. (Bild: Apple)

Auch lesenswert: Danke Apple – manchmal muss Fortschritt wehtun!

Den Wunsch, zahlreiche mit dem Macbook Pro gestrichene Legacy-Anschlussoptionen wieder zurückzubringen, wird Apple höchstwahrscheinlich nicht erhören, allerdings sollten im Macbook und dem Macbook Pro ohne Touchbar weitere USB-C-Anschlüsse verbaut werden. Beim Macbook gibt es nur einen, im Pro-Modell lediglich zwei. Das ist eindeutig zu wenig. Darüber hinaus sollte Apple mit dem Gedanken zu spielen, seine Macbooks mit einem LTE-Modul auszustatten. Eine eSIM wie beim iPad wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung. Da zeigt Microsoft mit seinen Always-Connected-PCs vielversprechende Lösungen.

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