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Machine Learning auf dem iPhone: Diese App analysiert Fotos

AI-Picture erkennt, wo ein Foto geschossen wurde. (Foto: Songphon Maharojanan / Shutterstock)

Die App AI-Picture will Nutzern zeigen, was Machine Learning lokal auf einem Smartphone kann – und erkennt Speisen und Orte. 

Machine Learning ist für viele ein unbeschriebenes Blatt. Die App AI-Picture will die Technologie für Nutzer greifbar machen. Aktuell kann sie ein Bild auf den Standort hin und auf die vorhandenen Speisen analysieren – lokal auf dem iOS-Gerät.

AI-Picture arbeitet mit Apples Core-ML-Framework

AI-Picture erkennt im Test beispielsweise die Schmalspurbahn im Nationalpark Harz. (Screenshot: AI-Picture)
AI-Picture erkennt im Test beispielsweise die Schmalspurbahn im Nationalpark Harz. (Screenshot: AI-Picture)

Auf seiner diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC hat Apple sein Framework Core ML vorgestellt. Das soll es ermöglichen, Machine Learning direkt auf Apple-Geräten durchzuführen. Immer mehr Apps setzen Apples Frameworks inzwischen ein, AI-Picture analysiert damit Bildinhalte.

Nutzer wählen dazu zuerst ein Bild aus oder fotografieren ein Objekt. Danach fragt die App ab, ob Inhalte auf Locations oder Speisen analysiert werden sollen. Die Bildanalyse erfolgt dann komplett lokal, weswegen diese auch mehrere hundert Megabyte groß ist. Auch Location-Daten werden laut der Macher nicht hochgeladen. Nur zur Anzeige der Karte für den Standort wird eine Internet-Verbindung benötigt. Bis jetzt werden fünf Millionen unterschiedliche Locations und 5.000 unterschiedliche Speisen unterstützt.

AI-Picture erkennt im Test Steak, Salat und den Harz

Im kurzen Test erkennt die App problemlos Steak, Salat und Apfelkuchen. Auch bekannte deutsche Fotografie-Spots wie die Schmalspurbahn im Harz werden erkannt. Locations in Kanada erkennt die App ebenso problemlos. Bekannte Orte in der Sächsischen Schweiz zum Beispiel werden aber eher ganz woanders auf der Welt vermutet.

Die App steht aktuell kostenlos und werbefrei im App-Store zum Download bereit. In Zukunft soll sie wenige Euro kosten und sich darüber finanzieren. Außerdem sollen noch mehr sogenannte „Scanner“ hinzukommen, mit der die App weitere Inhalts-Kategorien analysieren kann.

Dass Machine Learning im Smartphone groß im Trend ist, zeigen auch ähnliche Projekte wie Google Lens in den Pixel-Smartphones, das seinen Weg in den Google Assistant finden soll. Auch Huawei will mit seiner extra NPU im Kirin-970-Prozessor im AI-Bereich punkten.

Passend dazu: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen AI, Machine Learning, Deep Learning und Natural-Language-Processing?

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