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Aus OS X 10.12 wird macOS Sierra: Apples Desktop-OS bringt Siri, Auto-Unlock und mehr

(Bild: Apple)

Jetzt ist es offiziell: Aus OS X wird macOS, und OS X 10.12 heißt macOS „Sierra“. Mit dem neuesten Release hält nicht nur ein neuer Name Einzug, sondern auch allerlei neue Features – unter anderem Universal Clipboard, Auto Unlock und vieles mehr.

Mit der neuesten Version von Apples Desktop-Betriebssystems wird eine Namensänderung vollzogen. OS X ist Geschichte, damit gibt es kein OS X 10.12. Stattdessen wird das OS an die Nomenklatur der anderen drei Apple-Plattformen angeglichen: iOS, tvOS, watchOS – und macOS Sierra.

Aus OS X 10.12 wird macOS Sierra. (Foto: The Verge)
Aus OS X 10.12 wird macOS Sierra. (Foto: The Verge)
macOS Sierra wird mit Siri an Bord ausgeliefert. (Bild: Apple)

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macOS Sierra: Siri kommt auf den Desktop

Siri landet endlich auf dem Desktop. (Bild: Apple)
Siri landet endlich auf dem Desktop. (Bild: Apple)

Wie erwartet, bringt Apple seinen digitalen Assistenten auf den Mac. Als Beispiel für die Funktionsvielfalt zeigte Federighi eine Suche nach speziellen Ordnern, die anschließend per Sprachbefehl weiter eingegrenzt werden konnte. Die Suchresultate können sogar für später gespeichert und wieder aufgerufen werden. Siri funktioniert auch beim Multitasking: für die Websuche, den Musikplayer und mehr.

Eine Auswahl an Siri-Funktionen, die auf macOS Sierra verfügbar sind. (Bild: Apple)
Eine Auswahl an Siri-Funktionen, die auf macOS Sierra verfügbar sind. (Bild: Apple)

macOS Sierra bringt Auto Unlock und Universal Clipboard

Nie wieder das Passwort in OS X 10.12 beziehungsweise macOS Sierra eingeben. (Bild: Apple)
Nie wieder das Passwort in OS X 10.12 beziehungsweise macOS Sierra eingeben – ihr benötigt dafür aber eine Apple Watch. (Bild: Apple)

Das kürzlich durchs Netz getriebene Gerücht bewahrheitet sich: macOS Sierra bringt eine Auto-Unlock-Funktion, mit der ihr euch nicht immer wieder mit euerem Passwort anmelden müsst. Craig Federighi hat die Funktion nicht näher erläutert, wir können aber davon ausgehen, dass ihr zum Entsperren des Macs eine Apple Watch benötigt, die per Bluetooth mit dem Rechner verbunden ist.

Mit Universal Clipboard könnt ihr Texte und Links ohne großen Aufwand zwischen Desktop und iOS übertragen. (Bild: Apple)
Mit Universal Clipboard könnt ihr Texte und Links ohne großen Aufwand zwischen Desktop und iOS übertragen. (Foto: The Verge)

Eine weitere Funktion, auf die viele schon lange warten, ist „Universal Clipboard“. Ihr habt mit diesem kleinen, feinen Feature die Möglichkeit, einen Text, Link oder ein Bild auf dem Desktop in der Zwischenablage zu speichern, um es dann  auf dem iPhone weiter nutzen zu können. Das Ganze funktioniert auch umgekehrt.

Eine Desktop-Ansicht auf allen Rechnern. (Bild: Apple)
Eine Desktop-Ansicht auf allen Rechnern. (Bild: Apple)

Mit „Desktop Syncing“ könnt ihr den gleichen Desktop über alle Rechner und das iPhone verwenden: Alle Informationen, die ihr auf einem Desktop habt, können jetzt über alle Rechner und iPhones hinweg synchronisiert werden.

Speicher freischaufeln wird unter macOS Sierra leichter werden. (Foto: The Verge)
Speicher freischaufeln wird unter macOS Sierra leichter werden. (Foto: The Verge)

macOS Sierra soll außerdem dafür sorgen, dass der Speicher eures Macs besser aufgeräumt ist. Hierfür sollen selten genutzte Dateien in die Cloud geschickt werden. Außerdem könnt ihr macOS Filme und TV-Shows aus iTunes automatisch löschen lassen. Ein ungelöschter Papierkorb kann automatisch nach 30 Tagen geleert werden. Federighi erwähnte, dass man mit der neuen Funktion im Testlauf bis zu 130 Gigabyte Speicher freischaufeln konnte.

macOS Sierra: Apple Pay für den Desktop ist offiziell

macOS sierra bringt Apple Pay auf den Desktop. (Bild: Apple)
macOS sierra bringt Apple Pay auf den Desktop. (Bild: Apple)

Eine Funktion, die in Deutschland noch nicht genutzt, aber in Kürze in der Schweiz verwendet werden kann, ist die Möglichkeit, Apple Pay auf dem Desktop zu verwenden. Zur Authentifizierung benötigt ihr ein iPhone mit TouchID oder eine Apple Watch.

Apple Pay landet in Kürze in der Schweiz. (Bild Apple)
Apple Pay landet in Kürze in der Schweiz. (Bild Apple)

Unter macOS Sierra könnt ihr laut Federighi in jeder App mit Tabs arbeiten, wie ihr es beispielsweise schon auf Safari oder in Systemordner machen könnt. Außerdem gibt es eine Picture-in-Picture-Funktion, mit der ihr Videos verkleinern und in eine freie Ecke schieben könnt.

Apple Music im neuen Design

Apple Music erhält ein redesign – auf iOS, Apple TV und macOS. (Bild: Apple)
Apple Music erhält ein Redesign – auf iOS, Apple TV und macOS. (Bild: Apple)

Wie im Vorhinein erwartet, bekommt Apple Music einen neuen Anstrich, der die Musik in den Mittelpunkt stellen soll. Das neue Design erscheint deutlich aufgeräumter und bringt Songtexte zum Mitsingen mit sich. Die neue Version der App erscheint nicht nur auf dem Mac, sondern auch für iPhones, iPads und Apple TV.

Wann kommt macOS Sierra?

macOS Sierra kommt schon in Kürze – aber erst als öffentliche Beta. (Foto: The Verge)
macOS Sierra kommt schon in Kürze – aber erst als öffentliche Beta. (Foto: The Verge)

macOS Sierra steht für Entwickler ab heute zum Download bereit. Im Laufe des Juli Apple wird eine öffentliche Beta-Version veröffentlichen. Das bedeutet, das sich alle mutigen Interessenten macOS Sierra auf ihrem Rechner installieren können. Der finale Release erfolgt im Herbst, wie es für Apple üblich ist. Im Herbst dürften wir auch das MacBook Pro (2016) und mehr Mac-Hardware zu Gesicht bekommen.

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Eine Reaktion
Thomas

Songtexte bei Apple Music sind zwar ein nettes Feature, aber wie sieht es denn mit Credits und Informationen aus, die die Musiker gerne ihren Songs beilegen wollen? Früher hatte jedes Album Informationen zu den beteiligten Musikern, zu den Instrumenten, zum Produzenten etc.
Warum werden solche Infos einfach nicht mehr hinterlegt? Mittlerweile könnten sogar pro Song solche Infos angelegt werden, es scheint aber kein Bedarf mehr danach zu geben. Sowas "banales" wie Liedtexte aber werden geliefert... Schade!

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