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Macs und Macbooks mit M1-Chip: So bekommt ihr heraus, ob eure Apps kompatibel sind

Ist die App schon kompatibel? „Is Apple Silicon ready?“ verräts euch. (Screenshot: t3n)

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Entwickler müssen ihre Anwendungen an die Universal Binaries anpassen, damit sie nativ auf Apples ersten M1-Prozessoren laufen. Ob eure genutzten Apps schon kompatibel sind, verraten euch diese Website und ein Open-Source-Tool.

Die ersten Macs und Macbooks mit M1-Chip ziehen in Sachen Performance und Akkulaufzeit selbst an weit teureren Intel-Macs vorbei. Linus Torvalds wünscht sich, dass die Rechner Linux unterstützen, und Ex-Windows-Chef Steven Sinofsky hält sie für revolutionär. Doch Apple befindet sich erst am Anfang der Umstellung und viele Anwendungen sind noch nicht voll kompatibel. Hier kommen die Website von Abdullah Diaa und ein Tool namens Silicon ins Spiel – sie beantworten die wichtige Frage: „Ist die App schon kompatibel mit Apple Silicon?“.

M1-Chip: Ist die App mit Apple Silicon kompatibel?

Die großen Softwareentwickler sind eifrig dabei, ihre Anwendungen an Apple-Silicon, so der Name von Apples neuer Prozessorfamilie, anzupassen. Microsoft und Photoshop haben erste Versionen ihrer Anwendungen für die ARM-Chips angepasst, Google hat mit Version 87 seinem Chrome-Browser native Unterstützung verpasst. Auch der deutsche Softwareanbieter Teamviewer ist früh dabei.

Apples Macbook Pro 13 mit M1-Chip läuft am besten mit nativen Apps. (Foto: t3n)

Dank der Website „Is Apple Silicon Ready?“ (via TNW) erhaltet ihr einen umfassenden Überblick, welche Anwendungen schon an Apples hauseigenen Prozessor angepasst sind und damit in der Regel schneller sein und weniger Energie verbrauchen sollen. Anwendungen mit offiziellem Support des M1-Prozessors, der im neuen Mac Mini und im Macbook Air und Pro integriert ist, werden auf der Website mit einem grünen Haken markiert.

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Anwendungen, die noch nicht optimiert sind, lassen sich dank Apples Übersetzungssoftware Rosetta 2 zwar in der Regel dennoch ausführen – manche sollen trotz der Übersetzungslayer sogar schneller als auf Intel-Rechnern laufen. Langfristig soll die Software aber überflüssig werden. Solche Anwendungen sind mit einem gelben Häkchen versehen.

Steve Jobs’ letzter Schachzug: Das müsst ihr über Apples M1-Chip wissen

„Is Apple Silicon Ready“-Website: Reiter und Suche sorgen für mehr Übersicht

Schnelle, umfassende Übersicht für M1-kompatible-Apps zeigt euch „Is Apple Silicon Ready?“. (Screenshot: t3n)

Anwendungen mit fehlendem Support für Apples eigene Chips gibt es leider auch noch. Sie sind in der Übersicht mit einem roten Kreuz markiert. Bietet eine Anwendung ersten Support für Apples M1-Chip – etwa in Form einer Beta-Version – erkennt ihr es in der Übersicht anhand eines gelben Warndreiecks mit Ausrufezeichen.

Für einen schnelleren Überblick hat Diaa seine Website mit verschiedenen Kategorien wie Browser, Design, Music, Design oder Developer versehen. Tappt ihr auf einen der Reiter, werden euch nur die Apps der jeweiligen Kategorien angezeigt – praktisch. Ebenso könnt ihr die Suche bemühen. Falls eine App noch nicht aufgeführt ist, könnt ihr Diaa sogar kontaktieren und ihn darum bitten, für euch zu recherchieren.

Silicon: Open-Source-Tool verrät euch, welche Apps kompatibel sind

Silicon – die App von DigiDNA erkennt unterstützte Anwendungen auf eurem Rechner. (Screenshot; t3n; DigiDNA)

Praktisch ist außerdem die App Silicon (direkter Download) des Schweizer Entwicklerstudios DigiDNA, das etwa auch für das Tool iMazing verantwortlich ist. Habt ihr euch die Open-Source-Software auf euren neuen M1-Mac installiert, könnt ihr per Drag & Drop einzelne Apps auf ihre Kompatibilität hin untersuchen. Laut Entwickler könnt ihr auch euren kompletten Programme-Ordner durchforsten lassen. Die App erkennt die unterstützte Architektur aller Anwendungen auf eurem Mac – angefangen von Apple Silicon Universal, Intel (32 und 64 Bit) –, sogar Power-PC-Anwendungen werden laut Entwickler als Hommage an die erste Rosetta-Version erkannt.

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3 Kommentare
Werner
Werner

Habe die Gelegenheit genutzt und mir einen M1 MacBook Air ((Gb Ram) bestellt.
So schön und leicht er ist, schneller als mein MacBook Pro (2016 mit 16 GB Ram ) ist er bestimmt nicht.
Eher im Gegenteil. Einiges ist zudem schwerer einzurichten und zickig.

Brot und Butter Tools für Entwickler wie HomeBrew und RVM sind nicht so einfach einzurichten, nur im Rosetta Modus, und trotzdem dann mit einigen Fehlermeldungen.
Aufwachen nach Schlafmodus mit 2 Monitor nicht schneller. Starten von Applikationen kein gefühlter Unterschied.

Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber ich war fast dabei den neuen zurückzugeben.
Mehr Probleme denn Freude.
Für Entwickler würde ich raten abzuwarten, bis unsere Tools umgebaut sind, sonst holt man sich nur Stress ab. Ich mag den Air weil er leichter und transportabler ist, aber ansonsten gibt es kaum einen Grund umzusteigen.

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Christian K
Christian K

Ich hatte auch das Topmodell des MPB von 2016 und bin nun beim Air. Ich bin auch Entwickler und muss sagen: Es ist überall deutlich schneller. Die Benchmarks bestätigen das auch. Bei Geekbench hat es 210% der Leistung meines MBP. Es gibt nichts, in dem das MBP besser ist. Nichts.
Als Bonus bekomme ich dann noch 17h Akkulaufzeit, selbst beim Entwickeln sind es nicht unter 12. Das MBP schaffte 3-4h, maximal, mit eingeschaltetem Power Save Mode in IntelliJ. Zudem ist es lautlos und wiegt fast nichts. Achja, anständige Tastatur und zum Glück keine Touchbar. Ich bereue nichts.

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der Rainer
der Rainer

Ob sich Apple damit wirklich einen Gefallen getan hat? Von insgesamt 43 der nativen Apps, welche auf meinem Macbook vorhanden sind, wurden gerade mal 4 für Apple Silicon optimiert. Jedoch handelt es sich genau bei diesen 4 Apps um keine für mich notwendigen Programme. Eine wirklich super Sache. Nicht! Eigentlich wollte ich mich zu Weihnachten selbst beschenken, aber so schnell werde ich mir nun doch keinen neuen Mac anschaffen. Eventuell wechsele ich dann eben wieder zurück zu Windows, denn der Surface Laptop 3 hinterlässt den selben tollen Eindruck auf mich, wie damals mein Macbook.

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