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Mehr Mails denn je: Soziale Netze sind schuld

In Deutschland werden immer mehr E-Mails verschickt. (Bild: Shutterstock)

In Deutschland werden mehr Mails verschickt als jemals zuvor – trotz oder gerade wegen der Informationsflut der sozialen Netze und der Internet-Shops.

2016 ist das E-Mail-Volumen in Deutschland auf ein neues Rekordhoch von 625,8 Milliarden angestiegen – ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit hat sich die Anzahl der E-Mails seit 2010 verdoppelt. Das geht aus einer Analyse der beiden größten deutschen E-Mail-Anbieter Web.de und GMX hervor.

Mails von Mark Zuckerberg und Jeff Bezos

Schuld daran seien, so paradox es klingt, gerade die sozialen Netzwerke, die ja eigentlich einen Teil der Kommunikation abfangen sollen. Doch durch Benachrichtigungs-Mails über stattfindende Kommunikation, neue Nachrichten und Linkes sind gerade sie es, die neue E-Mails produzieren. Hinzu kommen E-Commerce-Anbieter, die ihre Kunden automatisiert über Angebote und individuelle Einkaufsvorschläge informieren.

Neben die private E-Mail-Kommunikation, die zwischen verschiedenen E-Mail-Diensten abgewickelt wird, tritt somit zunehmend die geschäftliche Kommunikation. Unternehmen wie Amazon, Facebook, Ebay und Xing senden ihren Kunden regelmäßig Benachrichtigungen und Erinnerungen via E-Mail. Waren in den Vorjahren noch andere E-Mail-Dienste Top-Zusteller bei Web.de und GMX, so haben nun E-Commerce- und Social-Media-Anbieter aufgeschlossen.

E-Mail-Kommunikation wächst weiter

So wird der Nutzer beim Online-Einkauf über jeden Einzelschritt per E-Mail informiert – von der Bestellbestätigung über die Versandbenachrichtigung bis hin zur Zustellung. Wenig überraschend hat dabei auch das Spam-Aufkommen zugenommen. Waren es 2014 noch 50 Mrd. E-Mails, die von den beiden Diensten als Spam erkannt wurden, landeten 2015 schon 105 Mrd. und 2016 117 Mrd. Mails im Filter.

Tendenz weiter steigend: Für 2017 rechnen die Unternehmen mit 17 Prozent mehr Mails. (Schaubild: Web.de, GMX)

Doch damit nicht genug: Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Trend auch in Zukunft fortsetzen wird. Für 2017 werden demnach 732,2 Mrd. E-Mails prophezeit, somit ein weiterer Anstieg von 17 Prozent. Die Prognose basiert auf Statistiken der Radicati Group, der ARD/ZDF-Online-Studie sowie eigenen Markterhebungen.

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Eine Reaktion
grep

@T3N

Die (a)sozialen Netzwerke verursachen SPAM; WIR brauchen die Netzwerke NICHT, sie brauchen uns.

Aber Geld ist Macht und Dummheit lacht !

Ciao, Sascha.

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