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Maps, Assistant und mehr: Volvo bringt Google-Dienste ins Auto

(Foto: Volvo)

In die neue Generation seines Bediensystems Sensus will Autobauer Volvo eine Reihe von Google-Diensten wie Assistant, Play-Store und Maps integrieren. Sensus soll dann auf Android basieren.

Im Rahmen der I/O-Konferenz vor einem Jahr hatte Google angekündigt, dass der Konzern in puncto Betriebssysteme für Autos mit den Herstellern Audi und Volvo kooperieren werde. Demnach sollen gebrandete Android-Systeme die zentralen Touchscreens und digitalen Dashboards hinter dem Lenkrad der Fahrzeuge steuern. Jetzt hat Volvo für die neue Generation seines dann Android-basierten Bediensystems Sensus die Verfügbarkeit von Google-Diensten wie Assistant, Play-Store und Maps bestätigt.

Google-Dienste im Volvo: Zugriff auf Play-Store, Maps und Assistent

„Wir bringen Google-Services ins Auto, beschleunigen damit die Innovationen im Bereich Konnektivität und treiben die Entwicklung von Applikationen und vernetzten Diensten voran“, sagte Henrik Green, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Volvo. Die Volvo-Fahrer sollen dann sowohl Zugriff auf gemeinsam entwickelte Apps und Dienste haben wie auf weitere im Play-Store auf die Nutzung im Auto zugeschnittene Apps anderer Anbieter.

Maps ermöglicht den Fahrern eines Volvos mit Sensus-System künftig den Zugriff auf Echtzeit-Karten- und Verkehrsdaten. Damit stehen für eine bessere Navigation Informationen über die aktuelle Verkehrslage bereit sowie von Maps vorgeschlagene Alternativrouten. Mit Unterstützung des Google-Sprachassistenten Assistant sollen Fahrer künftig per Sprachbefehl Fahrzeugfunktionen wie die Klimaanlage oder Apps zum Musikabspielen oder zum Nachrichtenversand bedienen. Laut Volvo soll das die Ablenkung des Fahrers reduzieren helfen.

Volvo baut auf Google-Dienste und Android in seinem Infotainment-System. (Foto: Volvo)

Noch ist das Ganze aber Zukunftsmusik. Der Mitteilung zufolge soll das erste System auf Android-Basis soll „in einigen Jahren eingeführt werden“. Volvo erhofft sich von dem angestrebten Ausbau der Zusammenarbeit mit Google, dass Android-Plattform, Google-Dienste sowie die Unterstützung von App-Entwicklern weltweit eine Verbesserung des Kundenerlebnisses in den Fahrzeugen. Die hauseigenen Ingenieure werden laut Volvo aber weiterhin auch selbst an eigenen Apps, Software und Konnektivitätsdiensten arbeiten.

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