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Alaska-Trip überzeugt Mark Zuckerberg noch stärker von Grundeinkommen

(Foto: Mark Zuckerberg / Facebook)

Mark Zuckerberg ist schon länger ein Fürsprecher des bedingungslosen Grundeinkommens. Jetzt hat ihn ein Besuch in Alaska darin noch bestärkt.

Mark Zuckerberg: Der Facebook-Chef ist für das bedingungslose Grundeinkommen

Schon im Mai 2017 hat sich Mark Zuckerberg bei einer Rede vor Harvard-Absolventen für das bedingungslose Grundeinkommen ausgesprochen. Jetzt hat der Facebook-Chef in einem Online-Beitrag erneut dazu Stellung bezogen. Anlass war ein Besuch in Alaska. In dem US-Bundesstaat bekommt jeder Bürger eine jährliche Dividendenzahlung aus einem staatlichen Fonds, der die Gewinne der lokalen Ölförderung verwaltet.

„Zu sehen, wie Alaska die Dividende nutzt, hat mich an eine Lektion erinnert, die ich früh bei Facebook gelernt habe: Profitable Organisationen denken völlig anders als solche, die Schulden haben“, so Zuckerberg. „Wenn du profitabel bist, dann bist du zuversichtlich, was deine Zukunft anbelangt und suchst nach Möglichkeiten, um zu investieren und weiter zu wachsen.“ Genau diese „Gewinner-Mentalität“ sieht der Facebook-Gründer auch in Alaska.

Bei seinem Alaska-Besuch hat sich Mark Zuckerberg Gedanken über das bedingungslose Grundeinkommen gemacht. (Foto: Mark Zuckerberg / Facebook)

Grundeinkommen: Mark Zuckerberg findet noch weitere Beispiele in Alaska

Neben dem staatlichen Ölfonds sieht Zuckerberg auch in der Art und Weise, wie das Land von den Ureinwohnern verwaltet wird, ein weiteres Beispiel für ein Grundeinkommen. In Alaska wird das Land von privaten Unternehmen entwickelt und verwaltet. Deren Gewinne wiederum werden ebenfalls jährlich an die Ureinwohner ausgezahlt.

„Das ist vielleicht ein Beispiel für den Rest des Landes“, schreibt Zuckerberg über seine Erfahrungen in Kanada. Allerdings kann der Ölfonds nicht direkt als Grundeinkommen gewertet werden, da der Betrag deutlich niedriger ist, als er für ein solches Modell üblicherweise von Experten gefordert wird. Im Jahr 2016 bekamen die Bewohner Alaskas beispielsweise etwa 950 Euro aus dem staatlichen Fonds.

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4 Kommentare
lola
lola

Dann soll er doch einfach alle unqualifizierten Arbeitslosen in seiner direkten Umgebung einen Job geben. Notfalls um den Wald zu putzen oder alten Omas bei Einkaufen helfen.
Das würde mehr Probleme lösen als ein Grundeinkommen.

Und bitte mit dem „Gesamten Konzern Gewinn inkl. seiner Steuersparstiftungen“

Das sind die richtigen die Sozialleistungen predigen und dann Stiftungen gründen um Offshore Geld zu verstecken. Hätte der Staat das Geld könnte er in Bildung und Sozialleistungen investieren.
Erst mal medizinische Behandlung für Alle bevor wir an Grundeinkommen denken.

doofer Sozialromaniker

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Werner
Werner

=> Hätte der Staat das Geld könnte er in Bildung und Sozialleistungen
…tut er aber erfahrungsgemäß nicht.

Grundeinkommen für schlappe 9 Mrd. Menschen auf diese Planeten..prima Idee

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Lars
Lars

Eine staatliche Krankenversicherung für alle ist aber Sozialismus. Selbst in den Augen armer Amerikaner. Was diese wollen ist eine bezahlbare Krankenversicherung, aber keinen Zwang.

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logarithmika
logarithmika

Alaska ist nicht Kanada

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