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News

Einer geht noch: Zuckerberg kündigt weiteres Newsfeed-Update ein

Facebook will Nutzer über Medienqualität entscheiden lassen (Foto: dpa)

In einem Facebook-Post kündigt Mark Zuckerberg eine weitere geplante Newsfeed-Änderung an: Künftig sollen Nutzer über die Qualität von Medien und Nachrichten urteilen.

Bei der Priorisierung von Nachrichten im Newsfeed und dem Kampf gegen Fake-News will Facebook jetzt auf die Mithilfe seiner User setzen, kündigt Mark Zuckerberg in einem Facebook-Posting an. Damit will Facebook erreichen, dass die im Newsfeed angezeigten Nachrichten zwar insgesamt weniger, dafür aber von höherer Qualität sind. Im Rahmen der Qualitätsumfragen sollen User befragt werden, ob ihnen eine bestimme Nachrichtenquelle bekannt ist und sie ihr vertrauen. Hintergrund sei, dass es Nachrichtenorganisationen gebe, die lediglich das Vertrauen ihrer Leser beziehungsweise Zuschauer genießen, und solche, denen ein allgemeines Vertrauen entgegengebracht wird - auch von denen, die ihnen nicht direkt folgen.

Mehr Nachrichtenqualität im Newsfeed

Erst eine Woche zuvor kündigte Facebook weitreichende Änderungen im Newsfeed an. Demnach sollen Postings, die zu sinnvoller Interaktion anregen, im Newsfeed bevorzugt werden, wobei Facebook den Fokus auf Beiträge von Freunden und Familie legt und Beiträge öffentlicher Seiten zurückstuft.

Dadurch solle sich der Anteil an Nachrichten im Newsfeed von aktuell fünf Prozent auf vier Prozent verringern. Das nun angekündigte Update zur Vertrauenswürdigkeit von Quellen soll die Menge an Nachrichten im Newsfeed jedoch nicht noch weiter verringern, sondern den Fokus auf Quellen verschieben, denen die Community vertraut.

Zuckerberg betont:

Ich hoffe, dass dieses Update über vertrauenswürdige Nachrichten und das Update der letzten Woche über sinnvolle Interaktionen dazu beitragen wird, dass die auf Facebook verbrachte Zeit eine gut verbrachte Zeit ist: indem wir Beziehungen stärken und uns aktiv an Konversationen beteiligen, anstatt passiv zu konsumieren. Wenn wir Nachrichten lesen, wollen wir sicherstellen, dass sie aus qualitativ hochwertigen und vertrauenswürdigen Quellen stammen.

Im dazugehörigen Blogpost kündigt Facbeook an, diese neue Vorgehensweise ab der nächsten Woche in den USA zu testen und dann international auszuweiten. Publikationen, die als weniger vertrauenswürdig eingestuft werden, sollen dann künftig zu einer geringeren Reichweite der Nachrichtenquelle führen, während vertrauenswürdige Meldungen die Reichweite eines Publishers begünstigen sollen.

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