Ratgeber

Markenführung: Es muss nicht immer ein Rebranding sein

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Und wie geht’s jetzt weiter?

Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen Königsweg. Jeder Markenverantwortliche muss das selbst herausfinden. Aber es gibt einige Meilensteine auf diesem Weg, die möglicherweise jetzt etwas klarer sind.

Vielleicht ist ein Gespräch mit Marken-Stakeholdern eine gute Idee, um deren Perspektive zu erfahren und die eigene anzubieten. Einer der wichtigsten Aspekte eines jeden Marken-Updates ist der Rückhalt. Es müssen alle an einem Strang ziehen und auf den gleichen Zweck und das gleiche Ergebnis hinarbeiten – Zuhören ist dabei der erste Schritt.

Danach muss jeder seinen Weg alleine gehen. Doch mit einem offenen Blick auf die visuelle Identität und mit dem Willen, neue Möglichkeiten auszuprobieren, kann jeder Marke neues Leben eingehaucht werden. Und die Kunden engagiert, loyal und begeistert halten, voller Neugier, was als nächstes kommt.

Den Konsumenten folgen

Viele Unternehmen machen den Fehler, ihre Marke aus der eigenen Perspektive zu steuern. Das heißt: Solange sie selbst mit ihrer Marke im Einklang sind, ist auch die Marke gesund. Und wenn ein Wettbewerber neue Technologien einsetzt, macht man das selbst eben auch. Ein typischer Inside-Out-Ansatz, rein reaktiv, basierend auf bloßen Vermutungen.

Heute gehört der Ruf einer Marke nicht mehr dem Eigentümer, sie gehört den Kunden. Als markenführendes Unternehmen sollte man daher genau verfolgen, wie Kunden die Marke sehen, über sie reden und auf sie reagieren.

Wem diese Perspektive neu ist, sollte die Meinung seiner Kunden durch Umfragen sowie Beobachtungen in den sozialen Netzen eruieren: Wie wird hier über die Marke gedacht? Welche Bedeutung hat das Logo, welche die Reputation der Marke? Wie stark ist die Markentreue? Wenn die Antworten darauf hindeuten, dass die Marke nicht mehr im Einklang mit der eigenen Sichtweise ist, zeichnet sich die Notwendigkeit einer Veränderung ab. Oder schlimmer noch: eine radikale Veränderung steht ins Haus.

Wenn Marken mit den Verbrauchern ernsthaft in den Dialog treten, werden diese ziemlich genau sagen, was es zu verbessern gilt. Die Antworten könnten überraschen.

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