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Maschinelles Lernen für alle: Google stellt Teachable Machine 2.0 vor

Teachable Machine 2.0. (Screenshot: Teachable Machine / t3n)

Teachable Machine erlaubt es auch absoluten Anfängern, maschinelles Lernen einzusetzen. Jetzt hat Google Version 2.0 des kostenlosen Tools vorgestellt.

Schon 2017 hat Google mit der Teachable Machine eine Web-App vorgestellt, mit der sich ganz ohne Programmierkenntnisse einfache Machine-Learning-Modelle erstellen lassen. Jetzt hat der Internet-Konzern Version 2.0 des Tools vorgestellt. Im Gegensatz zu Version 1 könnt ihr mit dem Tool erstellte Modelle jetzt auch exportieren und dann in Kombination mit Googles Machine-Learning-Library Tensorflow.js in echten Projekten einsetzen.

Teachable Machine 2.0 kann zum jetzigen Zeitpunkt darauf trainiert werden, entweder bestimmte Objekte, Töne oder Bewegungen zu erkennen. Ihr könnt ein Modell beispielsweise darauf trainieren, euer Gesicht zu erkennen oder eine bestimmte Aussage oder Bewegung. Später will Google die Möglichkeiten aber noch erweitern.

Teachable Machine 2.0: Ein KI-Lernwerkzeug mit praktischem Nutzen

Da die erste Version von Teachable Machine darauf beschränkt war, eine Bilderkennung zu trainieren, diente das Tool primär dazu, Menschen die absoluten Grundlagen des maschinellen Lernens näherzubringen. Während Google auch Teachable Machine 2.0 als Lernsoftware anpreist, bekommt es durch die Exportfunktion auch einen praktischen Nutzen.

Mit dem Tiny Sorter zeigt Google, wie sich Teachable Machine in Kombination mit einem Arduino nutzen lässt. (Foto: Google)

Mit dem Tiny Sorter zeigt Google, wie sich Teachable Machine in Kombination mit einem Arduino nutzen lässt. (Foto: Google)

Ein Beispiel dafür liefert Google in Form der Arduino-basierten Sortiermaschine Tiny Sorter. Die unterscheidet dank Teachable Machine zwischen zwei kleinen Objekten und kann sie dann entsprechend einsortieren.

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