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„Maschinennetz“ für Deutschland: Bis zu 4 Milliarden Dinge sollen verbunden werden

Vodafone-Zentrale in Düsseldorf. (Foto: dpa)

Vodafone hat nach eigenen Angaben die Ausbauziele für sein „Maschinennetz“ in Deutschland erreicht. Nach einem halben Jahr Arbeit stehe die neue Infrastruktur für das Internet der Dinge nun in rund 90 Prozent des LTE-Netzes in Deutschland bereit.

Das teilte Vodafone am Freitag mit. Darüber sollen künftig Unternehmen aus verschiedenen Industrie-Branchen theoretisch bis zu vier Milliarden Dinge und Geräte miteinander verbinden können. Zu den ersten Kunden gehören die Deutsche Bahn sowie der japanische Elektronik-Hersteller Panasonic.

Narrowband für das IoT

Vodafones „Maschinennetz“ nutzt dabei das sogenannte Narrowband (Schmalband), über das auf sehr niedrigen Frequenzen gefunkt werden kann. Dadurch bleibt der Stromverbrauch gering, und die Signale dringen auch durch dicke Wände etwa in Garagen oder Kellern. Zu den Einsatz-Szenarien gehört beispielsweise ein optimierter Diebstahlschutz mithilfe der intelligenten Vernetzung von Baumaschinen auf einer Baustelle oder auch ein effizientes Flottenmanagement eines Fuhrpark-Betreibers. Für kleine und mittelständische Firmen kündigte Vodafone zudem mit dem „IoT Tracker“ eine Plattform an, über die die verbundenen „Dinge“ auf einer einheitlichen Oberfläche übersichtlich gemanagt werden können.

Auch Telekom baut Narrowband aus

Auch die Deutsche Telekom baut ihr Narrowband für die industrielle Nutzung aus, konzentrierte sich dabei bislang aber vor allem auf große Ballungsgebiete. Die Bahn nutzt das Internet der Dinge von Vodafone etwa für das Management von Arbeitsräumen an ihren verschiedenen Standorten, Panasonic will seine Smarthome-Anwendungen über das Netz energieeffizient verbinden. dpa

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Ein Kommentar
Ben Besselink

Also im Alten Land gibts teilweise nur 16 MBit/s laut Vodafone

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