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Mate X: Huaweis Foldable kommt später

Huawei Mate X. (Foto: Huawei)

Nach Samsungs Pleite mit seinem faltbaren Smartphone Galaxy Fold will Huawei sich mit seinem eigenen Gerät Zeit lassen: Das Mate X soll erst im September statt im Juni 2019 erscheinen. Grund sind zusätzliche Tests – wohl, um ein ähnliches Fiasko wie bei Samsung zu vermeiden.

Huawei verschiebt den Marktstart seines faltbaren Smartphones Mate X. Das berichtet CNBC unter Berufung auf Aussagen eines Sprechers des chinesischen Herstellers. Geplant war der Verkaufsstart offenbar für Juni 2019, jetzt soll das Gerät im September in den Handel kommen.

Huawei Mate X. (Foto: Huawei)

Huawei Mate X. (Foto: Huawei)

Als Grund für die Verschiebung gibt Huawei zusätzliche Tests an, die nach dem Fiasko um Samsungs Galaxy Fold angesetzt wurden. Samsung hatte sein faltbares Smartphone Ende April 2019 kurz vor dem geplanten Marktstart zurückgezogen. Grund waren Konstruktionsfehler: Aufgrund der zu großen Spalte am Gelenk des Smartphones konnten Schmutzpartikel eindringen, die den empfindlichen Bildschirm von der Rückseite aus beschädigten.

Huawei Mate X: Verfrühter Marktstart soll nicht Reputation zerstören

Huawei Mate X in Bildern
Erster Eindruck vom Huawei Mate X, das wir auf dem MWC 2019 für wenige Minuten begutachten konnten, war überaus positiv. Vor allem die ausgezeichnete Verarbeitung deutet nicht darauf hin, dass es nur ein Prototyp war. (Foto: t3n)

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Derartige Probleme möchte Huawei offenbar vermeiden. Das Design des Mate X unterscheidet sich zwar von dem des Galaxy Fold, Huawei ist eigenen Angaben zufolge aber nach Samsungs Pleite dennoch vorsichtiger geworden. „Wir wollen kein Produkt auf den Markt bringen, das unsere Reputation zerstört“, so der Sprecher zu CNBC – ein deutlicher Seitenhieb auf Samsung.

Huawei dürfte aktuell zudem andere Probleme als den Start seines faltbaren Smartphones haben: Der US-Boykott ist zwar durch eine Schonfrist aufgeweicht, steht aber immer noch im Raum. Entsprechend verfolgt der chinesische Hersteller unter anderem Pläne für ein eigenes mobiles Betriebssystem für seine Smartphones. Aufgrund der Handelsbeschränkungen ist auch Huaweis Notebook-Sparte in Gefahr.

Autor des Artikels ist Tobias Költzsch.

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