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Mega-Börsengang Nummer zwei: Alibaba startet ab 26. November in Hongkong

Alibaba-Logo. (Foto: dpa)

E-Commerce-Riese Alibaba hat die Pläne für seinen zweiten Börsengang konkretisiert. Ab 26. November soll die Zweitnotierung in Hongkong erfolgen – und über 13 Milliarden US-Dollar einbringen.

Im Jahr 2014 hatte Alibaba mit seinem 25 Milliarden Dollar schweren Börsengang in New York den bislang größten IPO aufs Parkett gelegt. Jetzt könnte der chinesische E-Commerce-Riese den nächsten Rekord brechen. Denn die geplante Zweitnotierung, die ab 26. November an der Hongkonger Börse platziert wird, soll bis zu 13,4 Milliarden Dollar einbringen. So hohe Einnahmen hat bisher noch kein länderübergreifender zweiter Börsengang erlöst.

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Alibaba-Börsengang: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Im Mai war noch von bis zu 20 Milliarden Dollar an Einnahmen die Rede. Ursprünglich wollte Alibaba den Zweit-Börsengang in Hongkong schon im Sommer über die Bühne bringen. Die seit Monaten anhaltenden Proteste gegen die Hongkonger Regierung hatten den Konzern aber zu einer Verschiebung veranlasst. Jetzt will Alibaba offenbar nicht länger warten. Wie Reuters unter Berufung auf die der Nachrichtenagentur vorliegenden Unterlagen für den Börsengang berichtet, habe Alibaba noch den Singles‘ Day am 11. November abwarten wollen.

Das weltgrößte Shopping-Event, so angeblich die Idee dahinter, hätte den Papieren an der New Yorker Börse noch einmal Schwung verleihen sollen. Denn die Aktien sollen in Hongkong mit einem Abschlag von fünf Prozent gegenüber jenen in den USA angeboten werden. Je höher dort der Kurs wäre, desto höher die Einnahmen bei der Zweitnotierung. Allerdings ist der Aktienkurs in den USA seit dem Börsenschluss am vergangenen Freitag um drei Prozent gesunken. Zwar konnte Alibaba am Montag innerhalb der ersten Minute eine Milliarde und am gesamten Shopping-Tag 38,4 Milliarden Dollar umsetzen. Die Zuwächse gegenüber dem Vorjahr waren aber so gering wie noch nie ausgefallen.

Alibaba will in Cloud-Computing und KI investieren

Die bei dem neuen Börsengang eingenommenen Milliarden will Alibaba laut dem Börsenprojekt in Cloud-Computing und künstliche Intelligenz investieren. Die frischen Mittel werden wohl auch in die noch von Alibaba-Gründer und Ex-Chairman Jack Ma ausgegebene sogenannte „New-Retail“-Strategie und die weitere Expansion ins Ausland fließen. Die Zügel bei dem Konzern hat jetzt der 47-jährige Daniel Zhang in der Hand. Zhang, schon seit vier Jahren CEO des E-Commerce-Riesen, gilt immerhin als Erfinder des für Alibaba so erfolgreichen Singles‘ Day.

Ebenfalls interessant: Handelsstreit treibt chinesische Konzerne an Hongkonger Börse

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Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Adrian Koch

Immer wieder merkwürdig warum Europa keinen Internetriesen hat.

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