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Mega-Cloud-Deal: IBM kauft Red Hat für 34 Milliarden Dollar

IBM stärkt sein Cloud-Geschäft. (Foto: IBM)

IBM hat die Übernahme des Softwareherstellers Red Hat angekündigt. Mit dem 34 Milliarden US-Dollar schweren Deal will der IT-Riese vor allem sein Cloud-Geschäft stärken.

Es ist einer der größten Deals der US-Tech-Geschichte: 34 Milliarden Dollar will sich der IT-Riese IBM die Übernahme des Linux-Entwicklers und Cloud-Software-Anbieters Red Hat kosten lassen. Mit dem kostspieligen Zukauf steigt IBM eigenen Angaben nach zum größten Hybrid-Cloud-Anbieter der Welt auf – einem Markt, der immerhin ein Volumen von einer Billion Dollar haben soll und weiter wächst.

IBM zahlt großen Aufschlag für Red Hat

IBM will pro Red-Hat-Aktie 190 Dollar zahlen und damit fast zwei Drittel mehr als die Red-Hat-Papiere bei Börsenschluss am Freitagabend wert gewesen sind – nämlich rund 105 Dollar. Die Führungsgremien der beiden Unternehmen haben der Übernahme schon zugestimmt. Jetzt werden noch die Zustimmung der Red-Hat-Aktionäre sowie grünes Licht der Aufsichtsbehörden benötigt. Geht alles glatt, soll der Zukauf in der zweiten Jahreshälfte 2019 über die Bühne gehen.

Innerhalb der ersten zwölf Monate nach der Übernahme rechnet IBM mit einem Zuwachs bei Umsatz, Bruttoeinnahmen und Cash-Flow. Zudem sollen sich die Anteilseigner über solide und wachsende Dividenden freuen können. Wegen der Übernahme soll allerdings das geplante Aktienrückkaufprogramm in den Jahren 2020 und 2021 ausgesetzt werden, wie IBM erklärte.

Für den IT-Konzern, der schon seit Jahren mit Red Hat zusammenarbeite und die Open-Source-Community unterstütze, sei die Übernahme eine Art Weiterentwicklung der bisherigen Kooperation, erklärte IBM-Chefin Ginni Rometty. Red Hat soll unter dem Dach von IBMs Hybrid-Cloud-Abteilung unter dem bisherigen Namen weiterarbeiten. Red-Hat-CEO Jim Whitehurst bleibt demnach weiterhin am Ruder und wird ins IBM-Management integriert.

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