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Mega-Exits: Diese kaum bekannten Startups brachten Investoren das meiste Geld

(Foto: Shutterstock)

Mega-IPOs wie der von Snap scheinen auch Risikokapitalgebern beim Exit viel Geld einzuspielen. Dabei haben eine Reihe weniger bekannter Startups viel bessere Renditen erbracht.

Der Snap-IPO vom März des vergangenen Jahres, bei dem das Unternehmen mit bis zu 41 Milliarden US-Dollar bewertet wurde, hat für viel Aufmerksamkeit in der Startup-Branche und den Medien gesorgt. Zumindest in puncto Renditen für die Investoren ist der Snap-Börsengang aber nicht ganz vorn dabei. Einer Analyse der Crunchbase News zufolge haben einige kaum bekannte Startups das im Vorfeld eingesammelte Kapital eindrucksvoll vervielfacht.

Gehört zu den Top-Startups in Sachen Rendite für Investoren: Stitch Fix. (Screenshot: Stitch Fix/t3n.de)

Im Tech-Bereich gibt es demnach einen klaren Gewinner: der Online-Modedienstleister Stitch Fix. In den Finanzierungsrunden vor dem Börsengang hatte das Startup insgesamt 42 Millionen Dollar eingesammelt. Nach dem IPO ist Stitch Fix jetzt rund zwei Milliarden Dollar wert. Für die Risikokapitalgeber bedeutet das eine VIC-Rendite (Bewertung zu investiertem Kapital) von 47 – wer eine Million Dollar investiert hatte, stieg nach dem IPO mit 47 Millionen Dollar aus.

Startups mit hohen Renditen für Risikokapitalgeber

Ebenfalls deutlich zweistellige Renditen konnten auch der Streaming-Geräte-Anbieter Roku und die auf Identitätsmanagement fokussierte Softwarefirma Okta einfahren. Roku hatte seit der Gründung im Jahr 2001 rund 209 Millionen Dollar Risikokapital einsammeln können, der Börsengang im September des vergangenen Jahres bewertete das Unternehmen mit 4,2 Milliarden Dollar (VIC-Rate: 20). Ähnliche Werte hat auch Okta. Hier stehen 229 Millionen Dollar von Investoren einem Wert von 3,6 Milliarden Dollar nach dem IPO gegenüber. Das entspricht einer VIC-Rate von 16. Mit einer VIC-Rendite von jeweils 13 platzieren sich zudem die Softwareanbieter Mulesoft und Sendgrid in den Top fünf.

Noch höhere Renditen gab es im vergangenen Jahr für Biotech-Startups. Hier sticht das auf Krebstherapien spezialisierte Impact Biomedicines heraus, das nach dem Einsammeln von 22 Millionen Dollar Wagniskapital für 1,1 Milliarden Dollar von Celgene übernommen wurde – weitere 5,9 Milliarden Dollar gäbe es beim Erreichen von bestimmten Zielen. Ebenfalls mit einer VIC-Rate von über 20 können Anaptysbio und Argenix aufwarten, die nach ihren Börsengängen mit jeweils deutlich mehr als zwei Milliarden Dollar bewertet wurden.

Ebenfalls interessant: Größter US-Börsengang seit Facebook – Snap wird zum IPO mit 24 Milliarden Dollar bewertet

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