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Dann bau ich mir halt mein eigenes Internet! Kim Dotcom und die Idee hinter seinem MegaNet

Kim Dotcom. (Foto: thierry ehrmann / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Mit MegaNet will Kim Dotcom eine dezentrale Alternative zum Internet aufbauen. Wir verraten euch, was hinter den Plänen steckt.

MegaNet: Kim Dotcom plant Alternative zum Internet

Unternehmer, Hacker, Musiker, vermeintlicher Terroristenjäger – und immer wieder im Fadenkreuz der Justiz: Langeweile kommt jedenfalls nicht auf, wenn man sich mit dem Lebenslauf von Kim Schmitz alias Kim Dotcom beschäftigt. Ein Freund kleiner Auftritte war der Mann nie, dessen letzte Unternehmungen alle das Wort „Mega“ im Namen trugen. Und so verwundert es auch nicht, dass sich Kim Dotcom wieder an etwas Großes wagt. Diesmal soll es um nichts Geringeres als eine Alternative zum Internet gehen.

CC BY 2.0)

Der Name des Projekts, auch hier keine Überraschung, soll MegaNet lauten. Wie genau das technisch funktionieren soll, bleibt vorerst im Dunkeln. Im Rahmen der Startup-Konferenz SydStart hat Dotcom immerhin grundlegend erklärt, was hinter MegaNet steht. Zum einen gibt es keine IP-Adressen, sämtlicher Verkehr wird verschlüsselt und alles baut auf einer „schnellere Version“ des Bitcoin-Blockchains auf. Tatsächlich soll die genutzte Verschlüsselung durch keinen Supercomputer geknackt werden können, so Kim Dotcom.

MegaNet: Neue Vaporware von Kim Dotcom?

MegaNet soll in einem Jahr an den Start gehen. Im Januar 2016 soll es eine Seed-Finanzierungsrunde geben. Nach Vollendung des ersten Prototyps soll es darüber hinaus auch eine Crowdfunding-Kampagne geben. Bis dahin sollten dann aber doch etwas mehr Details zur Arbeitsweise von MegaNet veröffentlicht werden. Immerhin will hier jemand Geld einsammeln, der nicht zuletzt auch wegen Untreue schon rechtskräftig verurteilt wurde. Kim Dotcom glaubt allem Anschein nach aber an sein neues Projekt und verspricht sich schon im ersten Jahr nach der Einführung 100.000 Nutzer. Bis dahin dürfte etwas Skepsis aber durchaus angebracht sein.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Baboom: Kim Schmitz‘ dreiste Antwort auf Spotify und iTunes“.

via cointelegraph.com

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Ein Kommentar
Kritikerin
Kritikerin

Er sollte mehr Songs aufnehmen, das tut wenigstens keinem weh, der sich das nicht freiwillig anhört. >.<

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