Porträt

„In meinem Handy steckt mein halber Kopf“ – Claudia Frese von My Hammer

Heute zu Gast: Claudia Frese von Myhammer.

In der Serie „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“ fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Claudia Frese von My Hammer.

Claudia Frese ist seit 2013 als CEO an der Spitze der My-Hammer-Gruppe. Zuvor hatte sie Führungspositionen bei Ebay und Adviqo inne. Als erfahrene Business-Strategin konnte sie My Hammer zum führendem Handwerkerportal im deutschen Netz ausbauen. Sie zeichnet sich beispielsweise verantwortlich dafür, dass das Unternehmen seit 2015 jedes Jahr zweistellig wächst. Die leidenschaftliche Seglerin ist zudem verheiratet und Mutter einer Tochter. Besonders wichtig ist ihr, regelmäßig neue Menschen auf Veranstaltungen kennenzulernen. „Neben Job und Familie ist das nicht immer einfach, aber wirklich gut investierte Zeit“, so die Geschäftsfrau.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Claudia Frese von My Hammer

Unser Team: Alleine kann man einen Baum pflanzen, aber keinen relevanten und funktionierenden Marktplatz aufbauen. Dafür braucht es viele kluge und kreative Köpfe. Am meisten Spaß bei der Arbeit habe ich, wenn wir in der großen Runde an komplexen Problemstellungen arbeiten – und dabei gerne kontrovers diskutieren. So entstehen meistens die besten Ideen.

Kaffee: Ich bin mir nicht sicher, ob man mich schon zu den Junkies zählen kann, aber Kaffee gehört für mich dazu: sowohl auf dem Frühstücks- als auch auf dem Arbeitstisch. Am liebsten trinke ich frischgebrühten Kaffee, aber die Maschine in unserem Büro macht es auch. Hauptsache, die Zufuhr hält stabil über den Tag an.

Mein Handy: Ich bin wahnsinnig vergesslich, in meinem Handy steckt mein halber Kopf. Vermutlich würde ich die Hälfte meiner beruflichen Termine nicht einhalten, wenn mein Handy mich nicht daran erinnern würde. Außerdem nutze ich aktiv Messenger-Dienste wie Whatsapp und Teams, Social Media hingegen so gut wie gar nicht. Ab und an schaue ich bei Twitter vorbei, aber nur, um zu lesen.

Block und Stift: Wenn ich mitschreibe, kann ich besser zuhören. Deshalb mache ich mir in fast allen Gesprächen meine Notizen. Oft erstelle ich Listen oder schreibe mir Zahlen auf, um Wichtiges nicht zu vergessen. Strukturen zeichne ich auf Papier auf. So gehe ich sicher, dass ich sie wirklich verstanden habe.

Mein Netzwerk: Das offene Geben und Nehmen ist einer der tollsten Aspekte an der Berliner Digitalszene. Ich versuche, immer Zeit zu haben für einen Lunch, einen Kaffee oder einfach nur für ein Telefonat. Hauptsache, ich bleibe mit Leuten in Kontakt. Außerdem versuche ich, regelmäßig auf Veranstaltungen zu gehen, um interessante neue Menschen kennenzulernen. Neben Job und Familie ist das nicht immer einfach, aber wirklich gut investierte Zeit.

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