Fundstück

Starke Ad-Kampagne von Spotify: Die Streaming-App setzt voll auf Memes

Spotify-Werbung mit Meme-Charakter. (Bild: Spotify via Adweek)

Der Streamingdienst Spotify macht wieder einmal mit einer witzigen Plakatkampagne auf sich aufmerksam. Dabei beweisen die Schweden, dass sie auch Memes können.

In den vergangenen Jahren hat der schwedische Streamingdienst Spotify schon mehrfach bewiesen, dass er es versteht, mit humorvoller Plakatwerbung Aufmerksamkeit zu generieren. In großformatigen Jahresrückblicken wandte sich Spotify etwa direkt an einzelne Nutzer, die mit ihren Hörgewohnheiten besonders auffielen. Einen – natürlich anonymen – Nutzer, der am Valentinstag 42-mal den Song „Sorry“ streamte, fragte Spotify via Plakat: „What did you do?“.

Spotify wirbt mit witzigen Memes

Jetzt gibt es eine neue Werbekampagne von Spotify, die derzeit auf Plakatwänden im öffentlichen Raum ausgespielt wird. Dabei stehen offenbar besonders Bahnhöfe und Bushaltestellen im Fokus. Grundaussage ist, dass bei Spotify für jede Stimmung eine passende Playlist zur Verfügung steht. Das Witzige dabei: Spotify – beziehungsweise die dahinterstehende Werbeagentur – setzt auf Memes nach dem „Me – also Me“-Konzept, wie Business-Punk berichtet.

Spotify Meme-Kampagne in Bildern
Meme-Kampagne von Spotify. (Bild: Spotify via Adsoftheworld.com)

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In Deutschland hat die Agentur VCCP Berlin zudem mit Spotify eine auf den heimischen Markt angepasste Kampagne umgesetzt, die ebenfalls den Meme-Charakter der globalen Ad-Kampagne spiegelt. Auch hier zeigt Spotify auf witzige Weise, dass es alltägliche Aufgaben mit einer entsprechenden Playlist musikalisch untermalen kann – etwa, wenn der Morgensport von der Playlist „One Hit Wonders“ begleitet wird.

Meme-Kampagen von Spotify

Meme-Kampagen von Spotify in Deutschland. (Bild: Spotify via wuv.de)

Spotify konnte zuletzt die Marke von 100 Millionen zahlenden Abonnenten knacken. Gemeinsam mit der Gratisversion kommt der Streamingdienst damit auf 217 Millionen monatlich aktive Nutzer. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal 2019 um 33 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro. Allerdings schrieb Spotify weiter rote Zahlen. Die Verluste summierten sich auf 142 Millionen Euro.

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Ein Kommentar
Duc

Klasse! Die besten im humorvollen Marketing ist und bleibt aber die BVG.

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