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Factory 56: Mercedes baut Fabrik für autonome Taxis

(Bild: Mercedes)

„Factory 56“ nennt Mercedes seine neue Fabrik, in der ab 2020 autonome Taxis, Elektroautos und Limousinen vom Band rollen sollen. Die Produktionshalle soll digital, flexibel und grün sein.

Digital, flexibel, grün – diese drei Eigenschaften soll die neue Fertigungsstätte von Mercedes haben. Der Grundstein ist gelegt, mit Beginn der nächsten Dekade soll die Factory 56 genannte Halle in Betrieb genommen werden. Bei der Factory 56 handele es sich um „die modernste Automobilproduktion der Welt“, wie Mercedes in einer Aussendung erklärt. „Als Erfinder des Automobils erfinden wir die Produktion neu“, sagte Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz-Cars, Produktion und Supply Chain.

Baustelle der „Factory 56“ im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen. (Bild: Mercedes)

Die Factory 56 wird im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen gebaut. In den kommenden Jahren sollen dort autonome Taxis sowie die neue Generation der S-Klasse und das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ vom Band rollen. Für den Bau der neuen Fertigungsstätte nimmt Mercedes-Mutter Daimler viel Geld in die Hand. Ein wesentlicher Teil der 2,1 Milliarden Euro, die Daimler unter dem Titel „Zukunftsbild 2020“ bis 2020 investiert, soll auf die Factory 56 entfallen, wie die FAZ berichtet.

Factory 56: Mercedes setzt auf Industrie-4.0-Technologien

Bei der neuen Fabrikhalle setzt Mercedes auf moderne Industrie-4.0-Technologien, etwa die Versorgung der Mitarbeiter mit Teilen und Komponenten durch fahrerlose Transportsysteme. Zudem sollen künstliche Intelligenz, Big-Data-Analysen und Predictive Maintenance für eine Optimierung von Planung, Steuerung und Qualitätssicherung sorgen. Die etwa 1.000 Mitarbeiter, die künftig in der Factory 56 Autos bauen sollen, sollen durch Smartwatches oder Augmented Reality unterstützt werden.

Dieser futuristische SUV soll Mercedes ins Elektrozeitalter führen
Die Generation EQ bringt einen reinen Elektro-SUV hervor. (Foto: Mercedes)

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Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fabrikhalle soll dafür sorgen, dass jährlich 5.000 Megawattstunden Strom eingespart werden. Außerdem sollen eine energieeffiziente Bauweise und eine Verbesserung der Produktionsabläufe CO2-Emissionen, Wasserverbrauch und Abfall senken. Laut Mercedes sollen etwa die CO2-Emissionen in der Factory im Vergleich zur aktuellen S-Klasse-Produktion am Standort Sindelfingen um 75 Prozent gesenkt werden können.

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