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Synthetische Medien: Laut Meta beginnt „neues Kapitel für Influencer:innen-Marketing“

Meta sieht in synthetischen Medien das Marketing der Zukunft. Um Missbrauch zu vermeiden, werde ein ethisches Framework zur Nutzung entwickelt.

2 Min. Lesezeit
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Meta sieht in synthetischen Medien das Marketing der Zukunft. (Foto: rafapress / Shutterstock)


Laut Meta steht ein „neues Kapitel für das Influencer:innen-Marketing“ an – dank synthetischer Medien. Avatare, Deepfakes und virtuelle Models wie Lil Miquela sind nicht neu und Potenziale und Gefahren wurden schon länger diskutiert. Mit Metas Bemühungen in Richtung Metaverse allerdings ist es klar, dass das Unternehmen diese Mittel als Marketing-Chance präsentieren möchte.

Synthetische Medien als Chance für das Marketing

Synthetische Medien sind Audios, Videos, Bilder und sonstige Medien, die von einer künstlichen Intelligenz entweder komplett erzeugt oder bearbeitet worden sind. Die Inhalte sind also künstlich und manipuliert. Ein bekanntes Beispiel für synthetische Medien sind Deepfakes. Damit lässt sich bereits Reichweite generieren – das zeigt beispielsweise der Tiktok-Account „deeptomcruise“:

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Meta verwies nun auf potenzielle Chancen der synthetischen Medien für das Marketing. Marken sollen die Leistung und Reichweite von Influencer:innen erhöhen und „die soziale Währung einer bekannten Persönlichkeit anzapfen“ können. Unternehmen könnten damit auch ganz eigene Charaktere erschaffen, die ihre Marke verkörpern und sie repräsentieren. Virtuelle Influencer:innen seien auf Social Media bereits gang und gäbe, es befänden sich auf den Meta-Plattformen bereits über 200 davon. Auf Instagram gebe es 30 verifizierte virtuelle Influencer:innen.

Konkrete Nutzungsbeispiele seien laut Meta beispielsweise personalisierte Videobotschaften, in denen einzelne Follower:innen namentlich angesprochen werden würden. Oder Prominente, die in lokalen Autohäusern als Verkäufer:innen auftreten würden. Bekannte Sportler:innen seien ideale Tutor:innen für Schüler:innen, die beispielsweise sportbegeistert, aber schlecht in Mathe seien.

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Die Technologie solle zudem dabei helfen, den Markt an Influencer:innen zu demokratisieren und die Einstiegshürden zu senken. Es solle den Markt öffnen für Menschen, die nicht dem Stereotypen von Influencer:innen entsprechen. Synthetische Medien würden „gewöhnliche“ Menschen befähigen, qualitativ hochwertige Videos mithilfe einer Produktionsfirma oder einer Agentur zu schaffen.

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Ethisches Framework: Gefahr von Missbrauch

Meta sei bewusst, dass synthetische Medien auch missbraucht werden können. Falsche Repräsentationen von realen Personen können beispielsweise zur aktiven Desinformation genutzt werden. Dazu gebe es Besorgnis im Bereich der Repräsentation, kulturellen Aneignung und der Meinungsfreiheit.

Daher würde das Team des Meta Creative Shops ein ethisches Framework für die Nutzung erstellen. Meta arbeite dabei mit Partner:innen zusammen. Wer diese genau sind, geht aus der Ankündigung allerdings nicht hervor. Das Ziel sei aber laut Becky Owen, Head of Creator Innovation and Solutions bei Meta Creative Shop, eine praktische und proaktive Vorgehensweise für Marken zu entwickeln. „Indem wir die vor uns liegenden potenziellen Fallstricke und Chancen identifizieren, werden wir unseren Partner:innen und VI-Creator:innen helfen zu erkunden, was möglich, wahrscheinlich und wünschenswert ist – und was nicht.“

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