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Maps-Konkurrenz: Metasuchmaschine Metager startet eigenen Kartendienst

(Bild: Shutterstock)

Die Metasuchmaschine Metager hat einen eigenen Kartendienst gestartet. Anders als die Konkurrenz, wie etwa Google Maps, soll Metager Maps keine Bewegungsprofile erstellen oder speichern.

Metager jetzt mit einem Kartendienst

Die deutsche Metasuchmaschine Metager legt Wert auf Privatsphäre. Bei der Websuche werden weder IP-Adressen gesammelt noch Cookies bei den Besuchern abgespeichert. Jetzt hat Metager einen eigenen Kartendienst gestartet, der – anders als die Konkurrenz von Google und Apple – keine Bewegungsprofile erstellen oder speichern soll. Bei seinem Kartendienst arbeitet Metager mit Material des freien Projekts Openstreetmap.

Maps: Der Metager-Kartendienst soll sich vor allem fürs Wandern und Radfahren eignen. (Screenshot: Maps.Metager.de/t3n.de)

Aktuell beschränken sich Kartendienst und Routenplaner auf Deutschland, der Dienst soll aber auf Europa und weitere Regionen ausgebaut werden. Das Kartenmaterial soll sich besonders gut zum Wandern und Radfahren eignen. Interessant könnte Metager Maps auch dadurch sein, dass die Geoinformationen direkt in die Internetsuche übertragen werden können. Dadurch erhalten Nutzer schnell Hintergrundinformationen über mögliche Aufenthaltsorte oder Ziele.

Metager-App bald im Google-Play-Store

Metager Apps kann im Webbrowser über eine spezielle Seite genutzt werden und ist auch als neuer Tab in der Websuche zugänglich. Der hinter Metager stehende Trägerverein Suma e. V. empfiehlt aber die Nutzung der Metager-Maps-App. Diese ist derzeit allerdings noch nicht in Googles Play-Store erhältlich, sondern kann von hier aus manuell installiert werden. Die Android-App soll erst „demnächst“ im Play-Store erscheinen. Eine iOS-Version ist weder für die Such- noch für die Maps-App vorgesehen. „Apple macht es uns leider zu schwer“, heißt es vonseiten der Entwickler.

Metager wird von dem gemeinnützigen Suma e. V. in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover betrieben. Metager den eigenen Quellcode veröffentlicht.

via www.zdnet.de

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2 Kommentare
5kibbi
5kibbi

Ok, da hat man OpenStreetMap in eine etwas andere GUI gepackt und den Rest der Welt ausgeblendet. Ist das eine Nachricht wert?

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Thomas
Thomas

@5kibbi: Das Interessante hätte der Routenplaner sein können – wenn es ein guter wäre. Aber zumindest für München bleibt er um Längen hinter meinem (ebenfalls OSM-basierten) Favoriten http://rad.mvv-muenchen.de zurück: Keine Möglichkeit, Routenoptionen (z.B. möglichst kurz oder möglichst flach) festzulegen; keine Möglichkeit, Zwischenziele / Alternativrouten durch Drag&Drop einzuplanen; keine Möglichkeit des Routenexports… :-(

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