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Microsoft Azure erhält Bash, Apps und eigene IoT-Plattform

Build 2017. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat am Mittwoch auf seiner Entwicklerkonferenz Build 2017 neue Features für seine Azure-Cloud angekündigt – darunter Bash, Apps für iOS und Android sowie eine IoT-Plattform.

Build 2017: Azure Cloud Shell, Apps und mehr

Im Rahmen der ersten Keynote für seine Entwicklerkonferenz Build 2017 hat Microsoft am Mittwoch auch eine ganze Reihe neuer Features für seine Azure-Cloud angekündigt. Neben der Datenbank-Lösung Azure Cosmos DB hat der Softwarekonzern etwa die Azure Cloud Shell vorgestellt, die Bash-Unterstützung für die Web- und die App-Versionen bringt. Apps für iOS und Android wurden ebenso gezeigt wie eine IoT Edge, eine IoT-Plattform.

Microsofts Azure Cloud Shell bringt Bash in Azure Portal – im Browser und in den Apps. (Screenshot: Microsoft/t3n)

Doch zunächst noch einmal zurück zur Azure Cloud Shell, die Bash in den Web- und App-Versionen der Cloud-Plattform ermöglicht. Der Support für Microsofts eigene Powershell wird ebenfalls erwartet, wurde aber noch nicht eigens angekündigt. Eine Session mit der Cloud Shell von Azure wird vorkonfiguriert geöffnet, sodass die Entwickler gleich starten können. Mit dem Feature sollen Entwickler verschiedene Aufgaben mit ihnen bekannten Befehlen und Skripten anstoßen können – dank App-Unterstützung auch von unterwegs.

Azure-Apps: iOS, Android und bald Windows

Die Azure-Apps sind zunächst in Betaversionen für iOS- und Android-Geräte erschienen. Eine Windows-10-Mobile-Version ist aber laut Microsoft in Arbeit. Mit den Apps sollen Nutzer am Smartphone ihre Cloud-Aktivitäten leichter im Auge behalten können und bei bestimmten Ereignissen alarmiert werden können. Wie oben geschrieben, kann auch Bash – und später Powershell – in den Apps genutzt werden.

Mit Azure IoT Edge hat Microsoft darüber hinaus eine Plattform vorgestellt, die sowohl unter Windows und Linux läuft und auf Geräten eingesetzt werden kann, die kleiner als ein Raspberry Pi sind, wie Microsoft in der Präsentation sagte. Die Logiken für die Geräte können dank IoT Edge in der Cloud entwickelt und getestet, dann in einen Docker-Container gepackt und in das Gerät exportiert werden. Nutzer können dann über die Plattform eine Reihe von Statistiken zu den Geräten einsehen und Updates anstoßen.

Die Build 2017 geht am Donnerstag in die zweite Runde. In der heutigen Keynote werden News zu Themen wie Hololens oder Microsofts neuem Windows-Update Redstone 3 erwartet.

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