Fundstück

Dieses außergewöhnliche Microsoft-Display kam nie auf den Markt

Microsoft stellt Prototyp eines E-Ink-Covers fürs Handy vor. (Screenshot: Microsoft/t3n.de)

Ein E-Ink-Display als zweiter Smartphone-Bildschirm – einen solchen Prototyp hat Microsoft für das Lumia 640 entwickelt und jetzt präsentiert. Dabei wurde das Projekt schon eingestellt.

Microsoft hat sich – nach dem milliardenschweren Scheitern des Nokia-Experiments – vor über zwei Jahren weitgehend aus der Smartphone-Entwicklung zurückgezogen. Schon 2015 hatte der Softwareriese die Arbeit an einem zusätzlichen E-Ink-Display für das Lumia 640 eingestellt, wie jetzt bekannt wurde. Der stromsparende Zweitbildschirm für Smartphones kam nie auf den Markt. Jetzt hat Microsoft dennoch einen entsprechenden Prototypen präsentiert – warum, bleibt unklar.

Microsoft-Prototyp: E-Ink-Display im Cover verbaut

Auf der Konferenz Ubicomp in Singapur haben Entwickler von Microsoft Research den Prototypen eines E-Ink-Display-Covers für das schon 2015 vorgestellte Lumia 640 gezeigt, wie Winfuture berichtet. Dabei hätten sie mit zahlreichen Features experimentiert, erklärten die Microsoft-Entwickler. Der im Cover verbaute zweite Bildschirm sollte etwa Informationen zu Cortana oder To-do-Listen anzeigen und hätte auch als externe Tastatur verwendet werden können.

Microsoft-Display-E-Ink

Microsoft stellt Prototyp eines E-Ink-Covers fürs Handy vor. (Screenshot: Microsoft/t3n.de)

Die stromsparenden E-Ink-Displays als Zweitbildschirm haben den Vorteil, dass sie auch dann noch Informationen wie die Uhrzeit, eingehende E-Mails oder SMS sowie Wetter oder News anzeigen, wenn der Smartphone-Akku sich dem Ende zuneigt. Ein E-Ink-Display auf der Rückseite des mit einem Amoled-Bildschirm ausgerüsteten Smartphone bietet etwa das Yotaphone. Mit einem E-Ink-Cover haben mehrere Hersteller wie Pocketbook oder Oaxis experimentiert. Wirklich durchgesetzt hat sich die Lösung aber nicht.

Warum Microsoft sein vor Jahren eingestelltes E-Ink-Cover-Konzept erst jetzt vorgestellt hat? Branchenbeobachter vermuten, dass der Konzern das Konzept im Rahmen seines Projekts Andromeda wiederaufleben lassen könnte. Ein Microsoft-Gerät mit einem zweiten E-Ink-Display soll schon vor einiger Zeit überlegt worden sein. Lenovo hat ein solches Dual-Display-Notebook auf der Ifa 2018 vorgestellt.

Von 1.0 bis 10: Die Windows-Geschichte in Screenshots
Windows 1.0 erschien im Jahr 1985. (Screenshot: t3n)

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Zum weiterlesen: Ultrakompaktes Dual-Display-Notebook mit E-Ink-Panel – Yogabook C930 von Lenovo

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