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Geht es jetzt WhatsApp an den Kragen? Microsoft bringt E-Mail-Chat-App Send

E-Mail-Chat-App Send am iPhone. (Bild: Microsoft/t3n)

Microsoft hat mit Send eine E-Mail-App vorgestellt, die ähnlich wie ein Messenger funktioniert und das schnelle Versenden kurzer Nachrichten ermöglichen soll – ähnlich wie zum Beispiel WhatsApp.

Send-App: Schnell mit Kollegen kommunizieren

Microsoft will mit Send E-Mail- und Chat-Funktionen vereinen. (Bild: Microsoft)

Microsoft will mit Send E-Mail- und Chat-Funktionen vereinen. (Bild: Microsoft)

In vielen Büros und zwischen Teammitgliedern wird per E-Mail kommuniziert – auch bei kurzen Nachrichten, etwa, dass das Meeting um zehn Minuten verschoben wird. Natürlich gewinnen Business-taugliche Kommunikationstools wie Slack oder HipChat an Bedeutung, aber die E-Mail ist noch immer ein wichtiges Instrument in den Büros. Damit auch E-Mail-Nutzer schnell mal eine kurze Nachricht an Kollegen oder Familienmitglieder verschicken können, hat das Microsoft-Entwicklungsstudio Garage die App Send entwickelt, die ursprünglich Flow heißen sollte.

Send soll ähnlich wie ein Messenger funktionieren, Microsoft nennt das Ganze „in-and-out email“. Der Vorteil: Send kann mit Outlook synchronisiert werden, die gesamte Konversation, auch die kurzen Nachrichten, wird also an einem Ort gesammelt. Zudem haben Teammitglieder die E-Mail-Adressen, oft aber nicht die privaten Handynummern der Kollegen, sodass eine Kommunikation über Instant-Messaging-Apps wenig zielführend ist.

Betreff und Grußformeln dürfen bei Send fehlen

im Office-Blog von Microsoft heißt. Eine Unterhaltung wird durch das Tippen auf einen Kontakt begonnen, vorgefertigte Antworten wie „Bin unterwegs“ können durch ein Wischen verschickt werden.

Bisher gibt es die Send-App nur für iOS und nur für Office-365-Nutzer (Unternehmen und Studenten) in den USA und Kanada. Weitere Plattformen wie Android und Windows Phone und mehr Länder sollen aber bald folgen. Auch die Ausweitung der Zugangsmöglichkeiten für Nutzer der Home-Versionen von Office 365 ist nicht ausgeschlossen.

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Eigentlich müsste das ein Skype-Feature sein

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