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Microsoft: Erweiterter Windows-7-Support kommt für mehr Kunden

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Künftig können alle Besitzer von Windows 7 Professional oder Enterprise den kostenpflichtigen erweiterten Support bestellen. Damit erhalten sie bis zu drei Jahre nach dem Support-Aus noch Sicherheitspatches. Das war bisher Besitzern von Volumenlizenzen vorbehalten.

Microsoft wird seine kostenpflichtigen Extended Security Updates (ESU) für Windows 7 auch für kleine und mittelständische Unternehmen anbieten. Das kündigte Microsoft-365-Chef Jared Spataro an. Über die Sicherheitsupdates werden Kunden weiterhin mit Patches und Support für das auslaufende Betriebssystem versorgt, das eigentlich am 14. Januar 2020 eingestellt werden soll. „Während viele von Ihnen gut mit der Bereitsstellung von Windows 10 vorankommen, ist uns klar, dass jeder an einem anderen Punkt des Upgrade-Prozesses ist“, schreibt Jared Spataro.

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Bisher wurden die ESU nur für größere Unternehmen versprochen, die eine Volumenlizenz von Windows 7 Enterprise oder Professional verwenden. Mit der Änderung sollen ab dem 1. Dezember 2019 alle Besitzer einer Version von Windows 7 Professional oder Enterprise die verlängerten Sicherheitsupdates bestellen können. Das Angebot wird Teil des Cloud-Solution-Provider-Programms. So sollen Kunden mit ihren jeweiligen Partnersystemhäusern zusammenarbeiten und die ESU ausliefern können.

2023 ist Schluss

Maximal drei einjährige Verlängerungen des Supports sind möglich bis auch die ESU im Januar 2023 auslaufen. Der Preis soll anfangs bei 50 US-Dollar pro Intervall liegen, wird aber konsequent teurer. Laut einem Support-Dokument sind die Updates nicht für Office 2010 ausgelegt. Dessen Softwaresupport wird also planmäßig zum 14. Januar 2020 beendet.

Spataro lässt es sich zu diesem Anlass nicht nehmen, einmal mehr für Microsoft 365 zu werben. Das Angebot umfasst eine Lizenz, die Windows 10 und Office 365 in einem enthält.

Autor des Artikels ist Oliver Nickel.

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