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Microsoft, Facebook und 32 weitere Tech-Firmen unterzeichnen Cybersecurity-Erklärung

(Foto: Shutterstock)

In einer gemeinsamen Erklärung verpflichten sich 34 Tech-Konzerne dazu, gemeinsam bessere Mechanismen gegen Cyber-Angriffe zu entwickeln. Außerdem versprechen die Unterzeichner, staatliche Cyber-Attacken durch Regierungen nicht zu unterstützen.

Microsoft, Facebook, Dell, HP, Oracle, SAP und 28 weitere Technologieunternehmen haben den „Cybersecurity Tech Accord“ unterzeichnet. Darin versprechen die Firmen, all ihre Kunden auf der ganzen Welt vor Cyber-Attacken von kriminellen Gruppierungen und staatlichen Akteuren zu beschützen. Außerdem verpflichten sich die Unterzeichner dazu, Regierungen nicht bei Cyber-Angriffen zu unterstützen und ihre Produkte gezielt gegen einen Missbrauch durch staatliche Stellen zu schützen.


Darüber hinaus wollen die Firmen die Zusammenarbeit untereinander sowie zur Industrie, der Zivilgesellschaft und Sicherheitsforschern ausbauen. Durch ein höheres Maß an Kollaboration sollen Gefahren früher erkannt und ausgeschaltet werden können. „Die verheerenden Angriffe des letzten Jahres zeigen, dass es bei der Cyber-Sicherheit nicht nur darum geht, was eine einzelne Firma tun kann, sondern was wir alle gemeinsam machen können“, so Microsoft-Präsident Brad Smith, der bereits seit einigen Jahren eine Art Genfer Konventionen für das Internet fordert.

Cybersecurity Tech Accord: Unterzeichner stammen fast alle aus den USA

Mit Ausnahme des deutschen IT-Konzerns SAP, den beiden europäischen Telekommunikationsanbietern Telefónica und BT sowie der finnischen Firma Nokia stammen alle Unterzeichner des „Cybersecurity Tech Accord“ aus den Vereinigten Staaten. Nicht unterzeichnet haben Google, Amazon und Apple. Das erste Treffen der Unterzeichner soll im Rahmen der RSA Conference 2018 stattfinden, die derzeit in San Francisco abgehalten wird. Dort sollen vor allem Möglichkeiten zur Kooperation ausgelotet werden.

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