News

Microsoft darf wieder Software an Huawei verkaufen

Huawei. (Foto: Shutterstock)

Trotz Handelsbeschränkungen darf Microsoft Software an den chinesischen Technologiekonzern Huawei verkaufen. Welche Microsoft-Produkte von den US-Behörden für den Export freigegeben wurden, bleibt unklar.

Microsoft hat von den US-Behörden die Erlaubnis erhalten, weiterhin Produkte an Huawei zu verkaufen. Das hat der Software-Konzern gegenüber dem Nachrichtendienst Reuters bestätigt. Welche Produkte die Ausfuhrgenehmigung umfasst, lässt Microsoft allerdings offen. In einem Statement des Handelsministeriums heißt es lediglich, man habe sehr begrenzte Genehmigungen für den Verkauf von Produkten vergeben, aus denen sich keine signifikanten Gefahren für die nationale Sicherheit der USA ergeben. Experten vermuten aber, dass die Erlaubnis des US-Handelsministeriums den Verkauf von Windows-Lizenzen beinhaltet. Das Betriebssystem setzt Huawei auf den Notebooks der Matebook-Reihe ein.

Das US-Handelsministerium hatte am 20. November 2019 erklärt, dass rund 300 US-Unternehmen eine Genehmigung für den Handel mit Huawei beantragt haben. Etwa die Hälfte dieser Anträge hat die Behörde nach eigenen Angaben abgelehnt. Um welche Unternehmen es sich bei den Antragsstellern handelt und welche davon die Genehmigung erhalten haben, ist nicht bekannt.

Weiterhin keine Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China

Laut Aussage von US-Handelsminister Wilbur Ross ist das Weiße Haus optimistisch, dass die vor mehr als einem Monat angekündigte Handelsvereinbarung mit China bald zum Abschluss kommen könnte. Präsident Trump hat derweil seine Drohung wiederholt, dass die US-Regierung die Handelsbeschränkungen erweitern werde, wenn es zu keiner Einigung kommt.

Die Trump-Regierung hatte US-amerikanischen Unternehmen im Mai 2019 den Handel mit dem chinesischen Hersteller Huawei per Dekret untersagt. Als Begründung nannte das Weiße Haus Sicherheitsbedenken. Neben Strafzöllen hat die US-Regierung seit Beginn des Handelskonflikts eine ganze Reihe von chinesischen Technologieunternehmen vom Handel mit amerikanischen Firmen ausgeschlossen.

Ebenfalls interessant:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung