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Microsoft kündigt kostenpflichtige Windows-7-Updates an

(Bild: Microsoft)

Microsoft unterstützt sein altes, aber immer noch beliebtes Windows 7 für Firmenkunden noch weitere drei Jahre. Außerdem wird der Support von Windows-10-September-Updates verlängert. Der Grund für die Änderungen ist Kundenfeedback.

Microsoft verlängert den Support für Windows 7 über das eigentliche Ende am 14. Januar 2020 hinaus. Das Unternehmen erkennt dabei in einer Mitteilung an, dass viele Unternehmen für eine Umstellung eventuell länger brauchen. Die Extended Security Updates (ESU) werden bis zum Januar 2023 angeboten. Allerdings verlangt Microsoft dafür eine nicht näher genannte Summe Geld, die sich wahrscheinlich nach der Größe der Volume License richtet.

Die erweiterten Updates gelten nur für die Lizenzen Windows 7 Enterprise und Windows 7 Professional, welche in den meisten Unternehmen durch ihre zusätzlichen Funktionen – etwa die Unterstützung von Active-Directory-Domänen – genutzt werden. Mit dem Angebot wird außerdem Office 365 auf genannten Betriebssystemen bis 2023 unterstützt.

Updatezyklus für Windows 10 verändert

Bezug nehmend auf das aktuelle Windows 10 reagiert Microsoft ebenfalls auf Kundenfeedback. Der Support für große Versionen, die im September veröffentlicht werden – etwa das Fall-Creators-Update im letzten Jahr oder das kommende Windows-10-October-2018 Update – wird von 18 auf 30 Monate erhöht. Das soll Unternehmen mehr Zeit geben „auf einen schnelleren Updatezyklus umzustellen“, meint Microsoft.

Das ist eine Reaktion auf Administratoren, die ihre Unternehmensgeräte nicht so schnell umstellen können. Das gilt meist für große und dezentral organisierte Unternehmen. Allerdings sind viele Kunden auch einfach nur mit den schnell erscheinenden Inhaltsupdates überfordert, die unverändert jedes halbe Jahr kommen. Schließlich definiert Microsoft sein Betriebssystem als Windows-as-a-Service, was anscheinend immer neue Funktionen voraussetzt.

Autor des Artikels ist Oliver Nickel.

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